Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür ist eine Frage, die wir auch öfters als Versicherungsmakler aus Hamburg gestellt bekommen. Wofür die gesetzliche Rente gut ist, das erschließt sich fast jedem. Wir alle kennen die gesetzliche Rentenversicherung und wissen, dass diese den meisten von uns ein lebenslanges Einkommen sichert. Die gesetzliche Rentenversicherung so wie wir sie in Deutschland als sehr wichtiges Standbein der Altersvorsorge kennen garantiert uns, dass sie ein Leben lang gezahlt wird. Das ist bei der privaten Rentenversicherung nicht anders. Die normale private Rentenversicherung soll uns zusichern, dass diese lebenslang gezahlt wird. Das schützt uns vor der Gefahr, dass wir noch leben, während die Zusatzversorgung, die wir uns aufgebaut haben aufgezehrt ist. Während die gesetzliche Rente aber für die viele von uns eine „Pflichtveranstaltung“ ist, kann man sich um die private Rente nur selbst und eigenverantwortlich kümmern.

Wie rentabel ist die private Rentenversicherung?

Wie rentabel die private Rentenversicherung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Der Verzinsung der angelegten Sparanteile
  • Der Kosten für das Produkt
  • Dem Grad der Sicherheit
  • Der Dauer der Rentenzahlung

Über die ersten drei Parameter kann man viel lesen und es gibt zahlreiche Produkte, die sich stark unterscheiden. Bei der Verzinsung spielt es eine Rolle, wie man finanziert ist, also ob z.B. mehr Gelder in festverzinsliche Anlagen oder z.B. in Aktienfonds fließen. Auch die Kosten für das Produkt wie Abschlusskosten (davon lebt der Vermittler) oder Verwaltungskosten sind heute in der Darstellung durch den Verbraucherschutz recht transparent, sodass es heute nicht mehr sein muss, dass man auf extrem teure Produkte hereinfällt und nur die anderen daran verdienen, der Verbraucher aber selbst auf keinen grünen Zweig kommt.

Private Rentenversicherung wofür?

private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)
private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)

Die private Rentenversicherung ist im Grunde mit keiner anderen Anlage zu vergleichen, da wir nicht wissen wie lange gezahlt wird und weil wir nicht wissen wie lange wir leben. Sie ist eine Zusatzversorgung – ein zusätzliches Einkommen – das im Regelfall zur gesetzlichen Rente dazukommt, da die gesetzliche Rente allein nicht reicht. Die private Rentenversicherung kann nur eigenverantwortlich abgeschlossen werden. Sie schützt vor Altersarmut.

Mehr Informationen zum Thema und weiteren Aspekten und Arten der privaten und betrieblichen Altersversorgung erhalten Sie vom Versicherungsmakler aus Hamburg AssetSecur GmbH

Informieren Sie sich zum Beispiel über:

Riesterrente

Rüruprente

private Rentenversicherung

betriebliche Altersvorsorge

Ihr Versicherungsmakler Hamburg – AssetSecur informiert!

 

Betriebsrentenstärkungsgesetz BRSG Versicherungsmakler Hamburg

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

Am 1. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) mit weitreichenden Folgen auf Arbeitgeberseite und mit vielen neuen zusätzlichen Vorteilen für Arbeitnehmer in Kraft getreten. Insbesondere hervorzuheben sind der erweiterte steuerliche Förderrahmen, der ab 2018 gilt sowie der bevorstehende verpflichtende BRSG Arbeitgeberzuschuss für alle Entgeltumwandlungen für Arbeitgeber.  Arbeitgeber sollten spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen in Form einer Versorgungsordnung schaffen. Für Arbeitnehmer bieten sich viele neue Anreize.

Wesentliche Eckpunkte des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) sind:

  • Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

  • Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

  • Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

  • Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

  • Neue Förderung für Geringverdiener

  • Freibetrag für die Grundsicherung

  • Verbesserung bei Riesterrenten

  • Das Sozialpartnermodell

Wir empfehlen dringend spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen zu schaffen, z.B. durch eine Versorgungsordnung. Eine Versorgungsordnung sollte von einem fachkundigen Juristen erstellt und auch regelmäßig überprüft werden. Als unabhängiger Versicherungsmakler haben wir entsprechende Anwälte in unserem Netzwerk. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Unterstützung benötigen oder schreiben eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Konkretes zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG 2018)

Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

Ab 2018 gilt ein einheitlicher steuerlicher Förderrahmen in Höhe von 8% der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die gesetzliche Rentenversicherung. Das heißt konkret, dass der Förderrahmen verdoppelt wurde und ab 2018 8% der BBG aufgewendet werden dürfen. Aktuell (Stand 2018) ist daher der steuerfreie Förderrahmen 520 € statt 260 € monatlich bzw. 6.240 € statt 3.120 € pro Jahr. Die steuerliche Förderung gilt für Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen. Der bisherige zusätzliche Steuerbetrag in Höhe von jährlich 1.800 € entfällt.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer: prüfen Sie, ob Sie Ihre Altersversorgung erhöhen und so die neuen zusätzlichen steuerlichen Möglichkeiten nutzen können. Überprüfen Sie auch, ob Sie Ihre Versorgung zu alten und ggf. somit deutlich höheren Garantiezinsen anpassen können. Wenn Sie Hilfestellung benötigen, dann sind wir gerne für Sie da.

Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

Arbeitgeber sind ab 2019 verpflichtet, im Rahmen der Entgeltumwandlung 15% Zuschuss zu zahlen. Für bestehende Zusagen gilt die Zuschusspflicht ab 2022. Über Tarifverträge kann hiervon ggf. eine abweichende Regelung vorgenommen werden.

Praxistipp für Arbeitgeber: Treffen Sie rechtzeitig eine eindeutige Regelung in Form einer Versorgungsordnung. Aktuelles Arbeitgeberrisiko: Bestehende Zuschussregelungen werden nicht automatisch auf die neue Verpflichtung angerechnet, d.h. wer seine Arbeitnehmer z. B. schon mit 10% fördert, muss ggf. bei bestehenden Verträgen ab 2022 zusätzlich mit 15% fördern.

Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

Für Zeiten (volle Kalenderjahre), in denen das Dienstverhältnis ruht (z.B. wegen Elternzeit), können nachträglich steuerfreie Beiträge gezahlt werden. Die Nachzahlung ist auf 8% der BBG begrenzt. Die Nachzahlungsoption gilt 10 Jahre rückwirkend und gilt erstmals für das Kalenderjahr 2018. Die neue Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sieht vor, dass ab 2018 für ausscheidende Arbeitnehmer zusätzlich zu den normalen Beiträgen in die betriebliche Altersvorsorge steuerfreie Beiträge aus dem Unternehmen eingezahlt werden können. Der neue steuerliche Rahmen sieht zusätzlich 4% der BBG pro geleistetem Dienstjahr als steuerfreien Einmalbeitrag vor. Maximal können 10 Jahre angerechnet werden. Diese Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Bis zu 31.200 € (Stand 2018) sind als zusätzliche steuerfreie Aufwendung in die betriebliche Altersvorsorge möglich. Dieses einfache Verfahren macht Abfindungszahlungen noch interessanter.

Neue Förderung für Geringverdiener

Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgeber ab 2018 Geringverdiener mit einem Bruttomonatseinkommen bis 2.200 € im Monat fördern und erhalten hierfür einen Zuschuss in Höhe von 30% durch den Staat. Voraussetzungen nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sind unter anderem eine spezielle Kalkulation des Versorgungsträgers (ungezillmerte Tarife) sowie ein erstes Dienstverhältnis durch den geförderten Geringverdiener. Der maximale Arbeitgeberbeitrag ist 480 € p.a., der maximale Zuschuss durch den Staat an den Arbeitgeber beträgt 30% (144.- € p.a.) Die neue Regelung ist aufgenommen in den § 100 EStG.

Freibetrag auf die Grundsicherung

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) stellt ab sofort Bürger mit geringen Rentenhöhen besser. Leistungen aus geförderten Altersvorsorgemodellen (Rüruprente, Riesterrente, betriebliche Altersversorgung) werden nun teilweise auf die Grundsicherung angerechnet. Maximal sind derzeit 204,50 € absetzbar (Stand 2018).

Verbesserung bei Riesterrenten

Für bestehende und neue Riesterrentenverträge in der betrieblichen Altersvorsorge sind ab 2018 in der Verrentungsphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zu zahlen. Zusätzlich wird ab 2018 die maximale Grundzulage vom 154 € auf 175 € angehoben.

Das Sozialpartnermodell

Das Sozialpartnermodell ist Teil des Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) und tritt quasi zusätzlich und parallel zur bisherigen betrieblichen Altersversorgung in Kraft. Regelungen des neuen Sozialpartnermodells können nur im Rahmen eines für beide Seiten gültigen Tarifvertrags getroffen werden. Branchenkenner gehen derzeit davon aus, dass es erste Modelle nicht vor 2019 geben wird. Offensichtlich scheint es auch kritische Stimmen hierzu aus den Reihen der Tarifpartner, insbesondere einiger Gewerkschaften zu geben. Das liegt wohl insbesondere auch daran, dass das Sozialpartnermodell eine reine Beitragszusage des Arbeitgebers vorsieht, wodurch anders als bei der herkömmlichen betrieblichen Altersvorsorge keine Leistungen für den Arbeitnehmer garantiert werden. Für den Arbeitgeber erfolgt zwar die Verpflichtung den Beitrag zu zahlen, aber nach dem Prinzip „zahl und vergiss“, denn er muss anders als bisher für die späteren Leistungen keine Garantien aussprechen. Hier mehren sich offensichtlich Stimmen, dass dies für die Arbeitnehmer im Vergleich zur bestehenden Regelung nachteilig ist. Es bleibt abzuwarten, wann die ersten Modelle auf den Markt kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Januar 2018) hat das Sozialpartnermodell noch keinerlei praktische Umsetzungsrelevanz.

Fazit:

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz schafft viele neue Regelungen und Verbesserungen auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es gibt viele neue Anreize, welche die betriebliche Altersversorgung lukrativ machen. Arbeitgebern ist aufgrund der vielen neuen Regelungen dringend zu empfehlen, bestehende Versorgungsordnungen anzupassen. Sollte es noch keine Versorgungsordnung im Unternehmen geben, sollte das Betriebsrentenstärkungsgesetz Anlass geben spätestens jetzt eine eindeutige und rechtsverbindliche Regelung zu schaffen.

Für den Fall, dass Sie bei der Erstellung einer Versorgungsordnung Unterstützung benötigen, haben wir fachlich versierte Juristen in unserem Netzwerk, die Ihnen gerne weiterhelfen. Bei Fragen senden Sie uns eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Wann Sie Ihre Lebensversicherung kündigen sollten

Wann Sie Ihre Lebensversicherung kündigen sollten

Wenn Ihnen Ihre Versicherung schreibt

Wenn Ihnen Ihre Lebensversicherung schreibt, dass Lebensversicherung kündigen gut und vorteilhaft für Sie ist, und Ihnen das Ganze versucht schmackhaft zu machen, dann ist extreme Vorsicht angebracht. Oft wollen die Versicherer alte Tarife mit hohem Garantiezins nicht mehr im Bestand haben, um sich so vor hohen Garantien zu drücken. Welches Interesse aber sollte der Verbraucher haben, einen guten alten Vertrag mit bis zu 4% Garantieverzinsung zu kündigen?

 

Quelle: Fotolia 39050366
Quelle: Fotolia 39050366

 

Wenn Sie in den Medien lesen, dass Sie Ihre Lebensversicherung widerrufen sollten

Vermehrt können Sie seit einiger Zeit lesen, dass es sinnvoll ist, eine Lebensversicherung zu widerrufen. Widerruf ist grundsätzlich etwas anderes als Kündigung. Denn bei einem Widerruf gibt es im Erfolgsfall, nicht nur den unter Umständen geringen Rückkaufswert, sondern eine viel höhere Auszahlungssumme. Der Erstattungswert berechnet sich aus der Summe der eingezahlten Beiträge, abzüglich der Kosten für Risikotragung plus Entschädigung. Grundsätzlich kann das für Verträge funktionieren, die zwischen 1995 und 2007 abgeschlossen wurden und wo die Widerrufsbelehrung mangelhaft war. Ein Widerruf kann sinnvoll sein, muss es aber nicht. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung.

Achtung: hüten Sie sich aber vor teuren „Dienstleistern“, die Sie zwar bei Ihrem Widerruf unterstützen aber im Erfolgsfall horrende Erfolgsbeteiligungen abrufen. Das kann für Sie sehr teuer werden!

Wir haben für Sie einen Fragenkatalog zusammengestellt aus 8 Fragen, anhand derer erst einmal eine Chanceneinschätzung vorgenommen werden kann, ob ein Widerruf Erfolg haben könnte.

Dieser Fragebogen ist für Kunden, sowie deren Angehörige und Freunde kostenlos. Rufen Sie uns an oder senden eine Mail an asstesecur@sieveking.de und bestellen den Fragebogen zum Thema Widerruf von Lebensversicherungen.

 

Wann kann eine Kündigung oder ein Widerruf überhaupt sinnvoll sein?

Wann sollten Sie eine Lebensversicherung kündigen oder widerrufen? Vereinfacht gesagt dann, wenn es für Sie einen Vorteil bringt. Wenn Sie z.B. seit 10 Jahren oder noch länger in eine Fondspolice einzahlen und der Wert noch nicht einmal der Summe Ihrer eingezahlten Beiträge entspricht, dann sollten wirklich die Alarmglocken bei Ihnen laut schrillen. Dann sind die Kosten in aller Regel zu hoch.

Insbesondere alte Fondspolicen können eine extreme Kostenfalle sein. Hier kann die Kündigung oder der Widerruf wirklich Sinn ergeben. Erkundigen Sie sich auch nach Nettotarifen. Infos zu Nettotarifen erhalten Sie hier unter „viel mehr Ertrag mit Nettopolicen ohne Abschlusskosten“

Gerne überprüfen wir für unsere Kunden zum Selbstkostenpreis Ihre Police, egal wo und bei wem Sie diese abgeschlossen haben. Sie erhalten dafür von uns ein fundiertes Gutachten und Übersicht aller Versicherungs- und Fondskosten, sowie eine transparente Prognose, mit wie viel Kapital Sie tatsächlich bei Ablauf Ihrer Versicherung rechnen können.

Möchten Sie ein Finanzgutachten? Dieses erstellen wir Ihnen gerne zum Selbstkostenpreis. Gerne beraten und informieren Sie, bevor Sie Ihre Lebensversicherung kündigen oder widerrufen.

 

Wir unterstützen Sie mit einem Versicherungscheck

Quelle: Fotolia 47814603
Quelle: Fotolia 47814603

Senden Sie eine Mail an assetsecur@sieveking. de oder rufen Sie uns an unter Tel. 040/355 0880

Wichtige Versicherungen für Azubis

Wichtige Versicherungen für Azubis

Im September beginnen viele Azubis in ihren Start Berufsleben. Dort wartet am Anfang viel Papierkram. Neben der Bewältigung von Anmeldungen und zahlreichem Papierkram, sollte auch an die wichtigsten Versicherungen für Azubis gedacht werden.

Viele Azubis und deren Eltern sollten sich fragen, welche Versicherungen  wirklich nötig sind.

Quelle: Fotolia 159935773
Quelle: Fotolia 159935773

 

Krankenversicherung

In Deutschland ist die Krankenversicherung Pflicht und jeder Azubi wird automatisch über seinen Arbeitgeber in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Es gilt grundsätzlich freie Krankenkassenwahl. Wer sich nicht bis spätestens 14 Tage nach Ausbildungsbeginn bei seinem Arbeitgeber meldet, bleibt im Regelfall dort versichert wo er vorher familienversichert war oder der Arbeitgeber bestimmt die Kasse. Da sich das Preisleistungsverhältnis der vielen gesetzlichen Krankenkassen unterschiedlich ist, lohnt ein Vergleich. Interessante Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung erhalten Sie hier.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Erwerbsminderungsrente in der gesetzlichen Rente gibt es erst, wenn man fünf Jahre eingezahlt hat. Auch danach fällt die Höhe der Erwerbsminderungsrente sehr gering aus, da es an ausreichend Entgeltpunkten fehlt. Außerdem sind die Leistungen verglichen mit einer Berufsunfähigkeitsrente eines privaten Versicherers an die Möglichkeit geknüpft, ob überhaupt irgendein Erwerb am Arbeitsmarkt ausgeübt werden könnte.

Wer also noch nicht abgesichert ist, sollte sich jetzt kümmern. Da der Geldbeutel in der Ausbildung noch nicht so gefüllt ist, bieten Startertarife gute Möglichkeiten sich adäquat abzusichern. Aber aufgepasst: achten Sie auf gute Versicherungsbedingungen – das gilt auch für Versicherungen für Azubis und das Thema Absicherung bei Berufsunfähigkeit.

Mehr Informationen erhalten Sie in folgendem kurzen Video

Vergleichen Sie Tarife im Vergleichsrechner

Tipp: solange man jung und gesund ist, fallen die Beiträge noch gering aus.

 

Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung schützt vor finanziellem Ruin. Wer andere ohne Absicht, dem hilft eine private Haftpflichtversicherung. Häufig – und das gilt auch für Azubis – sind die Kinder noch bis zu einem bestimmten Höchstalter noch bei den Eltern mitversichert. Hier sollte geprüft werden, ob das der Fall ist.

Guter Versicherungsschutz muss nicht teuer sein. Informieren Sie  sich hier!

 

Quell: Fotolia: 71815960
Quell: Fotolia: 71815960

 

Haben Sie noch Fragen zum Thema wichtige Versicherungen für Azubis? Dann senden Sie eine Mal an assetsecur@sieveking. de oder rufen Sie an unter: 040/355 088 0

Einfaches Fondssparen mit wenig Kosten

Einfaches Fondssparen mit wenig Kosten

Einfaches Fondssparen mit wenig Kosten

Einfaches Fondssparen mit schlanken Kosten, das geht. Mehr dazu siehe unten. Grundsätzlich bietet sich Fondssparen dann an, wenn

  • man eine überdurchschnittliche Rendite auf längere Sicht erreichen möchte
  • jederzeit flexibel sein will
  • Kursschwankungen in Kauf nehmen kann
  • Verluste über einen längeren Zeitraum ertragen kann
  • man sich nicht langfristig mit einem fixen Beitrag festlegen möchte

 

Wie Fondssparen häufig funktioniert

Vereinfacht gesagt, funktioniert einfaches Fondssparen häufig so, dass man von seiner Hausbank einen oder mehrere Fonds aufgeschwatzt bekommt. Diese sind dann unter Umständen extrem mit Kosten belastet und auch sonst von der Performance her unterdurchschnittlich. Fondsausgabeaufschläge von mehr als 5% und jährliche Verwaltungskosten von mehr als 2% sind dann leider keine Seltenheit. Hinzu kommen eventuell noch Fondsmanagergebühren, Transaktionskosten etc. Da kann sich die Börse noch so gut entwickeln, unterm Strich bleibt kaum Rendite übrig.

Die andere Art einfaches Fondssparen wird häufig derart umgesetzt, dass man sich selbst ein vermeintlich gutes Fondsportfolio zusammenschustert und ein wenig Kosten spart. Dann verliert man sein Depot aus dem Blick und wundert sich, dass kaum Rendite oder Verluste generiert werden.

 

Quelle: Fotolia_135099923
Quelle: Fotolia_135099923

.

 

Was die Rendite maßgeblich beeinflusst

Was die Rendite maßgeblich beeinflusst sind vereinfacht gesagt nur zwei Faktoren:

  • Die Kosten
  • Die Performance

Die Kosten können (und sollten es auch) Sie selbst bestimmen. Bei der Zusammensetzung Ihres Depots oder Fondssparplans sollten Sie sich auf Anlageprofis verlassen. Einfaches Fondssparen ist auch unter diesen beiden Prämissen möglich. Geringe Kosten und Fondsprofis, die sich um Ihr Depot kümmern – das geht!

So kann einfaches Fondsparen funktionieren mit youvestor

So kann einfaches Fondssparen für Sie funktionieren:

  • Sie entscheiden sich zwischen 5 Lösungen (unterschiedliche Gewichtung nach defensiven, ausgewogenen und dynamischen Fonds
  • Sie bestimmen, ob Sie einmalig investieren möchten oder mit einem Sparplan

Die Vorteile:

  • schon ab 100.- € monatlichem Sparbeitrag investieren Sie wie die Profis
  • strenge Kriterien bei der Fondsauswahl
  • jederzeitige Transparenz durch Onlinezugang auf Ihr Depot
  • tägliche Verfügbarkeit
  • keine Ausgabeaufschläge (!)
  • geringe laufende Kosten in Höhe von nur 37,50 € + 0,83% vom Depotwert
  • Die Geldanlage ist als Sondervermögen vor Insolvenz des Fondsanbieters und der youvestor AG gschützt

Eine Idee – viele Vorteile!

Haben Sie Interesse an mehr Informationen dann folgen Sie unserem Tipp und besuchen jetzt die Website von Youvestor

Garantiezins sinkt ab 2017

Garantiezins sinkt ab 2017 – Info vom Versicherungsmakler Hamburg

Garantiezins sinkt ab 2017

Mitte das Jahres wurde per Gesetz vom Bundesfinanzministerium beschlossen, dass der Garantiezins in der klassischen Lebensversicherung erneut gesenkt wird. Für Neukunden heißt das, dass der Garantiezins sinkt und dauerhaft nur noch 0,9% statt 1,25% beträgt. Die Auswirkungen sind wie immer vielschichtig und führen auch dazu bei, dass ebenfalls für private Rentenversicherungen der Garantiezins sinkt. Somit werden auch die Garantierenten um voraussichtlich geschätzt bis zu 15 % für neue Verträge sinken, was auf lange Sicht und wegen der langjährigen Zinseszinsentwicklung kein Wunder ist, denn absolut gesehen bedeutet die Absenkung von 1,25% auf 0,9% Garantie eine Verringerung um 28%.

Garantiezins sinkt
Garantiezins sinkt

 

Welche zusätzlichen Auswirkungen gibt es?

Die absoluten Absenkungen fallen von Tarif zu Tarif und bei jedem Versicherungsunternehmen unterschiedlich aus. Bei den klassischen konservativen sowie den meisten Index basierten Tarifen (Leben/Rente) fallen die garantierten Werte zum Teil weniger gering aus. Die Garantiereduktion ist abhängig vom Eintrittsalter bei Vertragsbeginn sowie der Dauer des Vertrags.

Bei sofortbeginnenden Renten gegen Einmalbeitrag, soweit sie überhaupt noch am Versicherungsmarkt angeboten werden, denn viele Unternehmen haben sich aus diesem Segment verabschiedet sinkt, die garantierte Rente deutlich.

 

Nicht nur Lebens- und Rentenversicherungen sind von der Garantiezinssenkung betroffen

Nicht nur Lebens- und Rentenversicherungen sind von der Garantiezinssenkung betroffen. Bedingt durch die Garantiezinssenkung werden sich auch andere Versicherungsarten spürbar verteuern.

Garantiezins sinkt
Garantiezins sinkt

Diese Versicherungen werden ebenfalls teurer

Bei den Risikolebensversicherungen steigt der Bruttobeitrag.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird ebenfalls neu kalkuliert werden müssen und dadurch teilweise erheblich  teurer.

Die Pflegerentenversicherung wird ebenfalls teurer bzw. die kalkulierte Rente sinkt bei gleichem Beitrag.

 

Tipp: Spätestens bis Jahresende alte Garantien sichern!

Wer beabsichtigt mit einer privaten oder betrieblichen klassischen Altersversorgung (auch mit Indextarifen) vorzusorgen, sollte sich jetzt dazu entscheiden, da ansonsten die Garantiewerte bei einem Start nach 2016 deutlich geringer sind. Das gilt ebenfalls für die Pflegerentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung. Auch hier ist es von Vorteil noch 2016 zu starten und sich so dauerhaft einen besseren Preis zu sichern.

Wir informieren Sie gerne: Zum  kostenlosen Onlinetermin oder Termin vor Ort in Hamburg

Oder rufen Sie uns einfach an. Als unabhängiger Makler für Versicherungen sind wir immer gerne für Sie da: telefonisch, online oder vor Ort in Hamburg.

Kundenmeinungen über uns

Viel mehr Ertrag mit Nettopolicen

Nettopolicen  für die optimale Altersvorsorge?

Nettopolicen als fondsgebundene Rentenversicherungen sind eine gute Wahl. Wenn Sie Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer sind und jünger als 40 Jahre alt, dann erhalten Sie im Alter voraussichtlich weniger als 50 Prozent Ihres letzten Gehalts an gesetzlicher Rente. Das reicht nur für das Nötigste – wenn überhaupt.

Wer erst spät mit privater Altersversorgung beginnt und noch mindestens 12 Jahre Zeit bis zum geplanten Rentenbeginn hat, sollte diese hauptsächlich aktienfondsbasiert aufbauen. Wichtig ist, dass das Portfolio richtig austariert ist, dass Sie durchhalten und vor allem regelmäßig prüfen, ob die Fondszusammensetzung stimmig ist bzw. geblieben ist in Bezug auf Ihr Sparziel. Hier helfen Ihnen Fachleute, wenn Sie sich das selbst nicht zutrauen.

 

Früher war alles anders!

Der Volksmund behauptet, dass früher alles besser war. Sicher waren einige Dinge anders, zuverlässiger und beständiger. Das galt auch für die Altersversorgung. Gesetzliche Rente + private Kapitallebensversicherung, das war eine sichere Konstante mit verlässlichen guten (Zins)Erträgen.

Diese Zeiten sind vorbei! Und das wird wohl auch lange so bleiben.

 

Mehr Rendite mit Nettopolicen
Mehr Rendite mit Nettopolicen

Fondsgebundene Rente sparen oder doch lieber klassisch?

Heute sollte sich jeder mit seiner Altersversorgung beschäftigen, denn die einfachen Zeiten sind vorbei. Klassisch, d.h. festverzinslich sparen, macht kaum noch Sinn, wenn man erst jetzt mit der Altersvorsorge beginnt. Aufgrund der sehr niedrigen Zinsen, sind praktisch keine Renditen mehr zu erzielen. Wer mit sicheren festverzinslichen Anlagen langfristig rentabel vorsorgen will, wird voraussichtlich scheitern. Bezogen auf die reale Kaufkraft – wird am Ende weniger Kapital zu Verfügung stehen, als über die Dauer des Sparens beiseite gelegt wurde. Experten gehen davon aus, dass sich auch in den nächsten Jahren am Niedrigzinsumfeld nicht ändert. So gesehen bringt klassisches Sparen auf Sicht nicht den notwendigen Erfolg.

 

Ein guter Lösungsansatz: die fondsgebundene Rentenversicherungen als Nettopolicen


Wesentlich attraktiver kann es sein, in Rentenversicherungen mit hohem  Aktienanteil zu investieren. Über lange Zeiträume erzielten internationale Aktien regelmäßig attraktive Renditen. Schwankungen (Volatilitäten) wurden über die lange Dauer immer wieder ausgeglichen.

Das heißt: aus Vermögenssicht bieten sich sehr gute Chancen mit regelmäßigen kontinuierlichen Sparraten, attraktive Renditen für das Alter zu erzielen. Je näher man sich der Ruhestandsgrenze nähert, desto mehr sollten dann Aktienfonds in sicherere Wertpapiere umgeschichtet werden – zum Beispiel in gute Rentenfonds. Auch hier helfen Ihnen Experten bzw. sehen intelligente Altersversorgungsprodukte – auch Nettopolicen – dies schon automatisch vor.

 

Vorsicht vor viel zu hohen Kosten

Die Lösung der Fondsanlage in Kombination  mit einer Versicherungslösung  ist deshalb interessant, weil es mehrere steuerliche Vorteile bietet (im Gegensatz zur reinen Fondslösung). Zusätzlich wird garantiert, dass die Rentenzahlung ein Leben lang erfolgt. So haben Sie ein Leben lang Sicherheit, dass Sie kontinuierlich Geld bekommen.

Bei den diversen Produkten, die es am Markt gibt muss besonders bei den Kosten geachtet werden. Ein teures Versicherungsprodukt verbunden mit hohen Fondskosten kann sich verheerend auf die Rendite auswirken, auch wenn sich die Börsen  noch so positiv entwickeln. Unterm Strich bleibt dann für den Sparer viel zu wenig übrig. Auch hier empfiehlt sich Expertenrat, um einen Durchblick und die notwendige Transparenz zu gewinnen. Noch immer gibt es keinen einheitlichen Standard bei den Beispielrechnungen der Versicherungsangebote. Das macht es für den Laien nicht leichter, den notwendigen Durchblick zu erhalten.

Besonders wichtig sind niedrige Verwaltungskosten in den Fonds. Diese sollten maximal bei einem Prozent pro Jahr liegen. Am Markt üblich sind aber durchaus Gebühren jenseits der 2,5%. So genannte ETF Fonds sind dagegen schon ab 0,2 % zu haben.

Auch die Versicherungskosten können heftig statt moderat sein.  Erwägen Sie deshalb ernsthaft Altersversorgung mit Nettopolicen. In diesem Fall entfallen die Abschlusskosten vollständig. Der Berater bekommt in diesem Fall ein Honorar vom Kunden, also von Ihnen.

Vorteile dadurch : transparente Kosten statt versteckter Provisionen, außerdem ist der Kunde von Beginn hat mit einer sehr hohen Sparquote investiert statt über viele Jahre mit seinen Sparbeiträgen die Abschlusskosten abzustottern. Das wirkt sich äußerst positiv auf das Endergebnis aus.

Am Markt gibt es seit einiger Zeit einige Versicherer die gute Nettopolicen anbieten (z.B. Alte Leipziger, myLife, LV 1871, STUTTGARTER LEBENSVERSICHERUNG etc.).

 

Worauf Sie zusätzlich achten sollten – auch bei Nettopolicen

  • Kapitalerhaltungsgarantie – regelt, ob eine Garantie auf Erhalt der eingezahlten Beiträge am Ende Laufzeit gegeben ist
  • garantierter Rentenfaktor – garantiert wie hoch die Rente tatsächlich ausfällt
  • Zuzahlungsmöglichkeiten während der Laufzeit
  • vorteilhafte Einschlüsse wie z.B. kostenfreie Pflegerentenoption

Zum Schluss: ein Beispiel aus der Praxis

Eine Sparrate von 100 € über 30 Jahre und bei einer unterstellten Fondsrendite können am Ende über 60% Prozent Unterschied ausmachen.  Das heißt konkret:

am Ende des Sparens gibt es statt mickriger 50.000 € (Bruttopolice) deutlich mehr als 80.000 € (Modell mit Nettopolicen).

 

Weitere interessante Fachartikel und Informationen zum Thema finden Sie unter:

Honorarberatung funktioniert für jeden 

Nettopolicen – Wikipedia

…oder informieren Sie sich unverbindlich und kostenfrei in einem Telefontermin den Sie bequem unter folgendem Link reservieren können:

kostenloser Telefontermin

 

 

Renditekiller Kosten in Fondstarifen

Renditekiller Kosten in Fondspolicen sind leider keine Seltenheit

Der Renditekiller Kosten in Fondspolicen ist ein häufig verdrängtes Problem!

Gehören auch Sie zu den Besitzern einer Fondspolice, in die Sie seit über 5 Jahren oder noch viel längerer Zeit  Beiträge zahlen und der jährliche Kontoauszug des Anbieters immer und immer wieder ein Ergebnis ausweist, das immer noch unter der Summe der durch Sie eingezahlten Beiträge ist?

Fragen Sie sich, wie das sein kann, obwohl es an den Börsen doch viele Jahre nur bergauf ging?

Dann wurde Ihnen der Tarif in der Regel von einem Versicherer oder einem Bankberater direkt angeboten. Vielleicht ist es auch das Ergebnis durch einen guten Bekannten, Verwandten oder Nachbarn der von heute auch morgen zum Vermögensoptimierer umschulte und Ihnen vielleicht sogar im guten Glauben ein gutes Produkt anbot. Oder aber Sie wurden von einem Finanzvertrieb mit drei Buchstaben im Firmennamen „beraten“.

Milliarden von EURO wurden versenkt

Renditekiller Kosten in Fondspolicen
Renditekiller Kosten in Fondspolicen

Auf die oben beschriebene Art wurden und werden leider über viele Jahre Unsummen von Sparbeiträgen versenkt – durch den Renditekiller Kosten. Ursachen hierfür – insbesondere bei Fondpolicen – sind die zum Teil extrem hohen Kosten im Vertrag  sowie die Kosten für die Fondsanlage. Gerade Finanzvertriebe verkauften und verkaufen extrem kostenbelastete Policen.

Erschreckende Ergebnisse anhand von Rentabilitätsgutachten

In einer zeitlich beschränkten Sonderaktion hatten wir in diesem Jahr vielen unseren Kunden kostenfrei ein Rentabilitätsgutachten  angeboten, das wir sonst aufgrund der hohen Komplexität ausschließlich auf Honorarbasis erstellen. Unser Angebot wurde sehr stark angenommen und die Ergebnisse waren zum Teil  erschreckend. Verwaltungskosten von über 15% waren keine Seltenheit. Versicherer, die wir im Namen und Auftrag unserer Kunden anschrieben und um detaillierte Auskunft baten, blockten teilweise massiv ab. Die Ergebnisse waren zum Teil mehr als miserabel und zeigten, dass selbst bei zukünftig gut laufenden Börsen die Rendite nur schmal sein kann.

Was ist zu tun, wenn der Renditekiller Kosten zugeschlagen hat?

Die schlechte Botschaft vorweg: der Vertrag und die Rendite wird auch in Zukunft in den meisten Fällen nicht besser, wenn Sie bisher auf den falschen Versicherer und den falschen Tarif  gesetzt haben. Da wo der Renditekiller Kosten massiv zuschlägt, kann es auch nicht besser werden. Hier ist nur zu empfehlen,  sich den Tatsachen zu stellen und den Tarif und das zukünftige Ergebnis analysieren zu lassen.

Die gute Nachricht: in vielen Fällen ist bei einem rechtzeitigen Aus- und Umstieg noch viel Geld  zu retten, so dass kein weiteres Geld verbrannt werden muss und man es für die Zukunft „richtig machen“ kann.

Fazit:

Ein fundiertes Rentabilitätsgutachten der bestehenden Rentenversicherung (in der Regel Fondsrente) kostet Geld, der falsche Tarif jedoch auf Dauer ein Vermögen!

Bei Interesse an mehr Informationen senden Sie jetzt eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Garantiezins der Lebensversicherung ein Auslaufmodell?

Garantiezins der Lebensversicherung ein Auslaufmodell?

Garantiezins der Lebensversicherung: derzeit diskutiert die Bundesregierung auf Referentenebene, dass die Mindestverzinsung beim Abschluss einer Lebensversicherung ab 2016 verschwinden soll. Demnach soll den größeren Versicherern für Neuverträge kein verbindlicher Zins mehr vorgegeben werden, der den Kunden garantiert wird.

Gilt das auch für bestehende Verträge?

Bestehende Verträge sind explizit von den geplanten Regelungen ausgenommen. Die für einen bestehenden Vertrag zugesagten Garantiezinsen behalten somit Gültigkeit für die gesamte Zukunft.

Abschaffung Garantiezins?

Lohnt sich eine neue  Altersversorgung ohne Garantieverzinsung noch?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Einige Versicherer haben sich sowieso schon aus dem Markt der Garantieprodukte verabschiedet und große  Anbieter wie ALLIANZ und ERGO empfehlen schon seit einiger Zeit vermehrt Tarife mit variabler Rendite, die mehr Chance und Risiko, bei reduzierter Rendite bieten. Unterm Strich sollte der Verbraucher entscheiden können, in welchem Maße er Sicherheit und Chance/Risiko möchte. Derzeit hat er noch die Wahl. Vielleicht aber nur noch für sehr kurze Zeit.

Sollte man bestehende Lebensversicherungen kündigen?

Grundsätzlich lohnt sich die Kündigung eines Altvertrags mit klassischer Verzinsung selten. Insbesondere ist dann von einer Kündigung abzuraten, wenn der Abschluss bewusst wegen der zugesagten Garantien erfolgte. Je nachdem wann der Abschluss erfolgte, kann die Garantieverzinsung im Altvertrag bis zu 4% betragen. Auch können sich noch andere Vorteile im Vertrag befinden, die es in dieser Form bei einem Neuabschluss nicht mehr gäbe. Hier sind im Besonderen die Verträge genannt, die noch das alte Steuerprivileg genießen (Vertragsbeginn vor 2005).

Was ist jetzt zu tun?

Für diejenigen, die sich aktuell mit dem Thema Altersversorgung beschäftigen, scheint es jetzt nur noch ein kleines Zeitfenster zu geben, sich die Alternative „sichere Garantieverzinsung“ offenzuhalten. Unabhängig von den zukünftigen Beschlüssen der Bundesregierung und dem Ergebnis, ob der Garantiezins der Lebensversicherung nun abgeschafft wird oder nicht, ist die klassische Lebensversicherung schon jetzt nach und nach auf dem Rückzug. Namhafte Anbieter haben sich bereits mit ihren Garantietarifen vom Markt verabschiedet. Weitere werden sicher folgen.

Fazit: jetzt informieren und entscheiden

Für die meisten Versicherer mag das Garantieprodukt in der Zukunft aus unternehmenspolitischer Sicht nicht mehr genug profitabel sein. Der Verbraucher sollte sich aber spätestens jetzt damit befassen, ob ein möglicher und eventuell letztmaliger Einstieg sinnvoll ist, bevor sich der letzte Anbieter vom Markt verabschiedet hat oder die Bundesregierung – wie derzeit diskutiert – endgültig den Garantiezins der Lebensversicherung abschafft.

ein aus meiner Sicht recht guten Artikel zum Thema finden Sie auch hier

Günstige Vorsorgevollmacht, rechtskonform und aktuell – geht das?

Günstige Vorsorgevollmacht, rechtskonform und aktuell – geht das?

Günstige Vorsorgevollmacht, damit man im Betreuungsfall selbstbestimmt bleibt, dafür sollte man vorher entsprechend Vorsorge treffen. Dafür gibt es rechtskonforme Vollmachten und Verfügungen.

Vorsorgevollmacht durch Rechtsanwalt, Notar oder selbst gestrickt aus dem Internet?

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob man dafür zum Notar oder Rechtsanwalt gehen muss oder zumindest sollte, oder ob es ausreicht, sich entsprechende Vorlagen aus dem Internet herunterzuladen und dann selbst zu ergänzen und an sicherem Ort zu verwahren. Dies könnte ja grundsätzlich aus Kostengründen Sinn machen, denn entsprechende Vorlagen gibt es offensichtlich zahlreich im Netz.

günstige Vorsorgevollmacht

Experten sagen nein zur Do-It-Yourself-Vollmacht

Grundsätzlich raten Expertenmeinungen davon ab, die vermeintlich günstige Vorsorgevollmacht mit vorgefertigten Formularen selbst zu erstellen. Ohne professionelle und fachliche Unterstützung besteht immer die Gefahr, dass die verwendeten Unterlagen nicht mehr aktuell sind oder wichtige Inhalte gänzlich fehlen. Schon kleine Änderungen können in einer Notsituation entscheidend sein. Stellen Sie sich vor, Sie erleiden einen schweren Unfall, die zuständige Notfallklinik muss schnellstens handeln, kommt vielleicht noch rechtzeitig an Ihre Vollmacht heran, aber die hinterlegten Kontaktdaten des Bevollmächtigten stimmen nicht mehr. Eine Handynummer, E-Mailadresse oder Anschrift kann gewechselt worden sein.

Unsere Empfehlung: günstige Vorsorgevollmacht – jedoch von  Profis erstellt

Unsere Empfehlung ist daher sich die Vorsorgevollmacht durch Juristen wie Notare oder Anwälte erstellen zu lassen. Das muss noch  einmal teuer sein, denn für die Erstellung gibt es Dienstleister. Das betrifft auch die Verwahrung der Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sorgerechtsverfügung & Co. an sicherem Ort sowie die den ständigen Aktualisierungsservice. Im Idealfall werden Sie als Kunde sogar regelmäßig mit einem Fragebogen angeschrieben und daran erinnert, Änderungen wir Anschrift etc. aktualisieren zu lassen.

Diese hochkompetenten Dienstleister können z.B. durch Kooperationen mit Steuerberatern oder Versicherungsmaklern sehr effizient und kostengünstig handeln. So spart der Mandant deutlich Kosten, muss aber trotzdem nicht auf individuelle Formulierungswünsche in Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung verzichten.

Günstige Vorsorgevollmacht durch unsere Kooperation mit JURA DIREKT

Für den Fall, dass Sie kompetente und preiswerte Unterstützung bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung benötigen, sind wir gerne für Sie da. Über unsere Kooperation mit dem Juristennetzwerk JURA DIREKT erfolgt die Umsetzung kompetent und sehr kostenschlank. Nutzen Sie unsere preiswerten Möglichkeiten zur rechtskonformen Vollmachterstellung.  Als kooperierender Hamburger Versicherungsmakler bieten wir Ihnen  die Möglichkeit dazu mit umfangreichen Service zu günstigen Konditionen. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren:

Private Krankenversicherung zu teuer geworden

auf der Suche nach der optimalen gesetzlichen Krankenkasse

klein aber gemein