Hamburger Versicherungsmakler: Berufsunfähigkeitsversicherung wird teurer!

Berufsunfähigkeitsversicherung wird teurer

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird teurer ab 2015. Das ist zumindest unsere These als Hamburger Versicherungsmakler. Was veranlasst uns zu dieser Annahme?

Änderungen durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG)

Das LVRG wurde Mitte des Jahres durch die Bundesregierung verabschiedet. Eine wesentliche Auswirkung wird sein, dass Garantierenten bei neuen Rentenversicherungen der privaten und betrieblichen Altersversorgung ab 2015 deutlich geringer ausfallen werden. Das ist den meisten Verbrauchern klar, spätestens seit FINANZTEST in der Oktoberausgabe 2014 titelte „…ab 2015 gibt’s schlechtere Verträge!“

Was viele aber nicht wissen: auch die Berufsunfähigkeitsversicherung ist vom LVRG ab 2015 betroffen.

Warum sollte man sich jetzt um die Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern?

Berufsunfähigkeitsversicherung wird teurer

Mit dem LVRG sinkt der Rechnungszinses auch bei Risikoprodukten wie der Berufsunfähigkeitsversicherung oder Pflegerentenversicherung . Die Versicherer erwirtschaften kalkulatorisch zukünftig weniger, wodurch auch Berufsunfähigkeitsversicherungen teurer werden.

Hinzu kommt, dass die Versicherer für Neuverträge ab 2015 auch noch deutlich mehr an Risikogewinnen an die Versicherten ausschütten müssen, waren es bisher mindestens 75% so sind es jetzt sogar 90%. Das heißt: läuft das Geschäft gut, dann profitiert der Versicherer zukünftig weniger, läuft es hingegen schlecht, dann muss er in voller Höhe zahlen.

Wie werden die Versicherer voraussichtlich reagieren?

Unsere These: die Berufsunfähigkeitsversicherung wird teurer, denn der Versicherer kommt nicht umhin höhere Sicherheitspuffer einzukalkulieren oder er wird vorsichtiger bei der Annahme von neuen Verträgen sein. Das heißt also auch: es wird schwieriger, Versicherungsschutz überhaupt noch zu bekommen. Wer Vorerkrankungen im Antrag angeben muss, der wird es also ab 2015 deutlich schwerer haben, Versicherungsschutz zu bekommen.

Die Zukunft der Berufsunfähigkeitsversicherung zusammengefasst

Dass die Beiträge steigen und die Versicherer strenger bei der Annahme von Anträgen sind, das muss nicht zwangsläufig mit dem 1.1.2015 geschehen. Aus Wettbewerbsgründen mag der eine oder andere Versicherer abwarten, um zu sehen was die Konkurrenz macht.

Wer sich aber noch um Versicherungsschutz kümmern muss, seinen bestehenden Schutz erhöhen möchte oder schon immer einmal auf den Prüfstand stellen wollte, der sollte dies jetzt tun, ähnlich wie bei der privaten und betrieblichen Altersversorgung.

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Versicherungsmakler Hamburg: Riesterrente pfändungssicher?

Versicherungsmakler Hamburg: Riesterrente pfändungssicher?

Als Hamburger Versicherungsmakler konfrontieren und Kunden immer wieder mit der Frage, ob die Riesterrente pfändungssicher ist.  Können Gläubiger im Insolvenzfall auf einen bestehenden Riester-Rentenvertrag zurückgreifen? Ob und wann das möglich ist, darüber haben Gerichte in jüngster Vergangenheit unterschiedlich entschieden (Amtsgericht Aachen z.B. anders als das Landgericht Aachen. Das grundlegende Pfändungssicherheit beim Riester-Rentenvertrag besteht, eine häufig vertretene Annahme bzw. Meinung, dies ist schon lange umstritten und wurde teilweise kontrovers von verschiedenen Experten und Gremien diskutiert.

Die Pfändung des Riestervermögens ist unter bestimmten Umständen möglich

Das Amtsgericht München hat am 12.12.2011 (AZ: 273C8790/11) dazu ein Urteil gefällt. Demnach ist das Riestervermögen sehr wohl pfändbar. Die Inhaberin eines Riesterrenten-Vertrages hatte Privatinsolvenz angemeldet und der Insolvenzverwalter des Gläubigers verschaffte sich durch Kündigung des Vertrages Zugriff auf den Rückkaufswert der Riesterrente. Das Argument des Versicherers der dies nicht akzeptieren wollte, weil er der Ansicht vertrat dass die Riesterrente pfändungssicher sei, ließ das Amtsgericht München in diesem Fall nicht gelten.

Das Gericht entschied, dass die Pfändung rechtswirksam gewesen sei, da die Schuldnerin weder Zulagen für den Riesterrenten-Vertrag noch steuerliche Vorteile dafür geltend gemacht hatte. Die bloße Möglichkeit einer Förderung reicht demnach nicht aus, um die Riesterrente pfändungssicher zu machen.

 

Riesterrente pfändungssicher?

Landgericht Aachen entschied anders

Das Landgericht Aachen entschied nun komplett anders. Hier vertritt man mit Urteil vom 8.4.2014 (AZ: 3S76/13) die Auffassung, dass die bloße Voraussetzung der Förderung wie sie in § 82 Einkommensteuergesetz für die Riesterrente geregelt ist, für die Pfändungssicherheit ausreicht. Ob der Vertragsinhaber von den Förderungsmöglichkeiten Gebrauch macht oder nicht ist demnach nicht relevant ob die Riesterrente Pfändungssicher ist. Zu beachten sei hierbei jedoch, dass diese Auffassung nur innerhalb der Fördergrenzen liege.

Fazit

Offensichtlich vertreten die Gerichte unterschiedliche Auffassungen ob Riesterrenten-Verträge pfändungssicher sind. Es kann aber festgehalten, dass ein weitaus höherer Pfändungsschutz besteht als bei anderen privaten Rentenversicherungen, die nicht staatlich gefördert werden. Wie die Entscheidung des Münchner Gerichts jedoch zeigt, kann es auch zur zusätzlichen Sicherheit wichtig sein die Fördermöglichkeiten voll auszuschöpfen – unabhängig davon, dass sonst Förderung bzw. Geld verschenkt wird.

PS: lohnt die Riesterrente? Machen Sie sich selbst ein Bild hier

Standardtarif der privaten Krankenversicherung (PKV)

Standardtarif der privaten Krankenversicherung

Standardtarif der privaten Krankenversicherung (PKV), dieser wurde 1994 eingeführt. Er ist einer der Sozialtarife der PKV und ist gedacht für Personen für die Private Krankenversicherung unbezahlbar geworden ist.

In erster Linie war der Standardtarif für langjährig Versicherte gedacht, die einen besonders günstigen Tarif brauchten. Aus diesem Grund ist der Standardtarif auch nur für bestimmte Personengruppen darstellbar und möglich.

Versicherungsschutz auf Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Der Versicherungsschutz beim Standardtarif der privaten Krankenversicherung lehnt sich in etwa dem der GKV an. Durch den abgespeckten Versicherungsschutz, geringeren Erstattungsgrundsätzen bei den Ärzten und Verwaltungskostenersparnis zahlen viele Versicherte die vom ursprünglichen Tarif aus der PKV in auf den Standardtarif der privaten Krankenversicherung umstiegen deutlich weniger als vorher.

Wenn Versicherungsschutz zu teuer wird!

Teilnahmevoraussetzungen am Standardtarif der privaten Krankenversicherung

  • Der Versicherte muss vor 2009 in die PKV eingetreten sein
  • Er muss mindestens 10 Jahre in der PKV versichert sein
  • Wer darüber hinaus mindestens 65 Jahre alt ist kann wechseln
  • Wer mindestens 55 Jahre alt ist kann wechseln, wenn das gesamte Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt
  • Versicherte die jünger als 55 Jahre alt sind, können wechseln wenn sie gesetzliche Rente
  • beziehen oder Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen Vorschriften beziehen und das gesamte Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.
  • Die Regelungen  für die Aufnahme gelten auch für Versicherte die beihilfeberechtigt sind und deren Angehörige.
  • Auch Heilfürsorgeempfänger können den Standardtarif abschließen, wenn sie durch Anwartschaft für eine private Krankenvollversicherung die erforderliche Vorversicherungszeit erfüllen.

Beitragshöhe beim Standardtarif der privaten Krankenversicherung

Der Beitrag wird individuell berechnet und Altersrückstellungen werden angerechnet, was dazu führt, dass besonders Altersrentner geringe Beiträge für den Standardtarif zahlen.

Arbeitnehmer erhalten für den Standardtarif einen Arbeitgeberzuschuss bis zur Hälfte des Gesamtbeitrags den der Arbeitgeber als Zuschuss für eine Versicherung der GKV aufwenden müsste.

Auch Rentner bekommen in der Regel auf Antrag einen Zuschuss vom Rentenversicherungsträger.

Gesundheitsprüfung erforderlich

Um in den Standardtarif aufgenommen zu werden muss bei Beantragung eine Gesundheitsprüfung erfolgen (im Regelfall durch Beantwortung von Fragen im Antrag). Das kann dazu führen, dass für Mehrleistungen des Standardtarifs gegenüber dem ursprünglichen Tarif Risikozuschläge erhoben werden können. Der Gesamtbeitrag ist jedoch der Höhe nach gedeckelt (Grenze 2014: 627,75 EURO im Monat). Ein Risikozuschlag kann also nicht bewirken, dass dieser Beitrag überschritten wird.

Welche Leistungen sind versichert?

Die Leistungen ähneln der der GKV, sind aber nicht eins zu ein vergleichbar. Der Standardtarif-Versicherte kann sich von jedem niedergelassenen Arzt und Zahnarzt behandeln lassen. Er sollte den Arzt aber vor Behandlung unbedingt auf den Standardtarif aufmerksam machen, denn nur in diesem Fall ist der Arzt an die für ihn schlechtere Gebührenordnung gebunden. Wie in der PKV üblich bekommt der Versicherte eine Rechnung vom Arzt, die er dann seiner PKV zur Erstattung einreicht.

Weitere Interessante Informationen erhalten Sie auch zum Download beim Verband der Privaten Krankenversicherung.

Noch Fragen?

Für Fragen stehen auch wir Ihnen als Hamburger Versicherungsmakler für Fragen gerne zur Verfügung. Rufen Sie gerne bei uns der AssetSecur GmbH an oder senden Sie uns eine E-Mail unter assetsecur@sieveking.de

 

Private Krankenversicherung unbezahlbar – auch für Sie?

Private Krankenversicherung unbezahlbar – auch für Sie?

Private Krankenversicherung unbezahlbar – eine Diagnose für mittlerweile viele Menschen in Deutschland.

Sind die Beiträge im Alter noch tragbar?

Viele privat Versicherte haben auch Angst die Beiträge im Alter nicht mehr zahlen zu können, auch wenn es Ihnen heute noch wirtschaftlich gut geht. Für diesen Fall ist grundsätzlich zu sagen, dass ab Alter 60 eine spürbare Entlastung eintritt, weil ab diesem Zeitpunkt der gesetzliche Zuschlag in Höhe von 10 Prozent wegfällt, der im Jahre 2010 eingeführt wurde. Dieser Zuschlag, der so gut wie allen Neuverträgen ab 2000 enthalten ist entfällt auf der einen Seite, zusätzlich soll er dafür sorgen, dass Beitragserhöhungen ab Alter 65 vermieden werden und ab Alter 80 die Beiträge zu senken – so es denn funktioniert.

Außerdem sollen Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung, die verzinslich angesammelt werden dafür sorgen, dass die im Alter in der Regel höheren Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungen mit finanziert sind. Eine weitere Entlastung im Alter stellt häufig der Wegfall des Beitrags für die Krankentagegeldversicherung dar.

Private Krankenversicherung unbezahlbar geworden?

Wenn der hohe Beitrag zu sehr kneift

Trotz solider Kalkulation wird trotzdem für viele Versicherte der Beitrag im Laufe der Zeit zu hoch und irgendwann ist die private Krankenversicherung unbezahlbar. Hier gibt es dann verschiedene Maßnahmen die greifen können. Ein Wechsel des Krankenversicherers ist nur in wenigen Fällen anzuraten, da in der Regel unwirtschaftlich und in vielen Fällen aufgrund des fortgeschrittenen Alters und veränderter Gesundheitsverhältnisse auch nur noch gegen Beitragszuschläge oder Risikoausschlüsse machbar.

Sofortmaßnahmen zur Beitragssanierung können sein

  •  Tarifwechsel nach § 204 VVG  mit ähnlichen Leistungen und deutlicher Beitragsreduzierung
  • Wahl eines abgespeckten Tarifs mit weniger Leistungen (z. B. weniger Zahnersatzleistungen, Verzicht auch alternative Heilmethoden, Mehrbettzimmer und Belegarzt bei stationären Aufenthalten statt Chefarzt und Zweibettzimmer)
  • Erhöhung der Selbstbeteiligung (aber aufgepasst, kann steuerlich von Nachteil sein!)
  • Stundung von Beiträgen wenn Zahlungsschwierigkeiten nur vorübergehend sind
  • Wechsel in Sozialtarife der privaten Krankenversicherung (Standardtarif oder Basistarif)
  • Notlagentarif

Beratung vom Fachmann ist empfehlenswert

Um eine angemessene Entscheidung vorbereiten zu können, wenn die private Krankenversicherung unbezahlbar geworden ist, ist die Hinzuziehung einer Fachfrau oder eines Fachmanns sehr zu empfehlen. Unüberlegte Entscheidungen können im Nachhinein dazu führen, dass der Versicherungsschutz unterm Strich sogar teurer wird bzw. wertvoller Schutz verloren geht ohne dass dies zwingend notwendig gewesen wäre. Interessante Informationen erhalten Sie z.B. auch beim Verband der Privaten Krankenversicherung.  Als Hamburger Versicherungsmakler AssetSecur GmbH sind wir bei Fragen gerne für Sie da.

 

 

Hamburger Versicherungsmakler zu Riester Renten Zulagen

Riester Renten Zulagen – was ist davon wirklich zu halten?

FINANZTEST hat in der Ausgabe 9/2014 zum Thema Riester Renten Zulagen Stellung bezogen und titelt unter „Zulage mit neuem Glanz“. In der Vergangenheit war die Meinung zur Riesterrente nicht durchweg positiv und in der Ausgabe 12/2013 schnitten nur noch 5 Tarife mit dem Urteil „gut“ ab.

Die Kritik an der Förderung ist nun nicht mehr ganz so vehement, dennoch bemängeln die Tester  bürokratischen Aufwand und die teilweisen wenig profitablen und intransparenten Angebote.

Wegen der „glänzenden“ Zulagenrenditen geht man nun aber mit der staatlichen Förderung nicht mehr so hart ins Gericht. Diese Erkenntnis mag verwundern, denn eigentlich ist es nichts Neues, dass sogar Zulagenquoten von über 90% möglich sind (z.B. Mutter mit 3 Kindern in Elternzeit). Auch Geringverdiener mit zulagefähigen Kindern schneiden immer in der Regel immer gut ab. Deshalb – so meine Meinung – ist das Thema Riester Renten Zulagen auch meistens positiv zu sehen.

Riester Renten Zulage
Riester Renten Zulage

 

Für wen eignet sich die Riesterrente laut FINANZTEST?

Jungen Sparern denen ein eigenes Einkommen fehlt wird ebenso von der Riesterrente abgeraten wie Personen die älter als 50 Jahre alt sind. Den Älteren wird ebenso von Fondspolicen abgeraten.

 

Weitere Informationen zu Riester Renten Zulagen

Weiterhin erfahren Sie im Artikel Näheres über:

  • über die Höhe sicherer Riester Renten Zulagen
  • welcher Riester-Typ Sie sind
  • wie Sie die Riester-Förderung vollausschöpfen
  • wie Zulagen beantragen
  • wie Sie Steuervorteile ausschöpfen können

Den kompletten Artikel von FINANZTEST können Sie gegen einen geringen Kostenbeitrag unter folgendem Link herunterladen: vollständiger Artikel Finanztest

Wenn Sie für sich sofort und kostenlos verschiedene Tarife vergleichen und testen möchten haben Sie dazu auch die Möglichkeit unter folgendem Link: Riesterrente kostenfrei vergleichen bei AssetSecur SIEVEKING GRUPPE

Wenn Sie individuelle Fragen haben senden Sie uns einfach eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de oder rufen Sie uns an. Als unabhängiger Hamburger Versicherungsmakler freuen wir uns, wenn wir Ihnen weiter helfen können.

Basistarif der privaten Krankenversicherung

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung (PKV)

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung (PKV) wurde 2009 eingeführt. Als einer der  Sozialtarife der PKV, neben dem Standardtarif. Diese Versicherung ist auch gedacht für Personen für die die Private Krankenversicherung unbezahlbar geworden ist. Hintergrund ist aber vielmehr die Versicherungspflicht seit 2009 für Personen, die der PKV zuzuordnen sind (z.B. Beamte und Selbständige). Der Basistarif in der privaten Krankenversicherung garantiert diesen Personen die Aufnahme in die PKV. Risikozuschläge dürfen nicht vereinbart werden und wer sozial hilfebedürftig ist, für den reduziert sich der Beitrag (dazu später in diesem Blog).

Basistarif PKV - wer kann mitmachen?

Wer kann mitmachen beim Basistarif der privaten Krankenversicherung?

  • Privatversicherte, die ihren Versicherungsvertrag 2009 oder später abgeschlossen haben. Ein Wechsel ist für diesen Personenkreis jederzeit möglich und zwar in jedes PKV-Unternehmen.
  • Privatversicherte, die sich vor 2009 privat versichert haben, wenn sie entweder 55 Jahre alt sind oder eine gesetzliche Rente beziehen, Ruhegehalt nach Beamtenrecht beziehen oder hilfebedürftig im Sinne des Sozialrechtes sind.
  • Gesetzliche versicherte Personen innerhalb von 6 Monaten nach Beginn einer freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV.
  • Nichtversicherte, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und weder gesetzlich noch privat versichert sind und der PKV zuzuordnen sind (insbesondere Selbständige), keine Sozialhilfe erhalten und auch keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Die Beitragshöhe im Basistarif der privaten Krankenversicherung

Der Basistarif ist einheitlich kalkuliert. Jeder zahlt den Höchstbeitrag (2014: 627,75 EURO monatlich) unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand. Das bietet den Vorteil, dass jede – selbst schwerkranke – Person versichert wird. Andererseits zahlt jeder denselben (hohen) Beitrag.

Gibt es Zuschüsse?

Arbeitnehmer und Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten einen Zuschuss vom Arbeitgeber bzw. Rentenversicherungsträger. Für Beihilfeempfänger (i.d.R. Beamte) gibt es auf die Beihilfe abgestimmte Basistarife.

Ist die versicherte Person hilfebedürftig im Sinne des Sozialrechts oder würde es durch den Beitrag zum Basistarif der privaten Krankenversicherung werden, dann reduziert sich der Beitrag auf die Hälfte des Höchstbeitrags.

Wenn trotz Beitragshalbierung immer noch Hilfebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes besteht, so zahlt der zuständige Träger (BfA oder Sozialamt) einen Zuschuss in der Höhe, dass Hilfebedürftigkeit vermieden wird. Der Sozialträger prüft die Hilfebedürftigkeit und stellt eine Bescheinigung für die Versicherung aus.

Beispiel:

Ein Versicherter zahlt im Basistarif der privaten Krankenversicherung 627,75 EURO (Jahr 2014) monatlich. Durch die Beitragszahlung tritt Hilfebedürftigkeit ein. Dadurch reduziert sich der Beitrag auf die Hälfte von nun 313,88 EURO. Von dem reduzierten Beitrag ist es ihm möglich selbst 180 EURO zu übernehmen, denn ein höherer Beitrag würde wiederum Hilfebedürftigkeit auslösen. Er erhält nun einen weiteren Zuschuss des zuständigen Sozialträgers in Höhe von 133,88 EURO.

Welche Leistungen sind versichert?

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung orientiert sich an der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Leitungen sind aber nicht zu 100 Prozent identisch mit denen der GKV.

Der Basistarif-Versicherte kann sich von allen „Kassenärzten“ behandeln lassen. Vor jeder Behandlung sollte der Versicherte den Arzt über seine Versicherung im Basistarif informieren. Nur so kann vermieden werden, dass der Arzt in Unkenntnis ein höheres Honorar abrechnet, welches die PKV dann nicht bzw. nur teilweise anerkennt.

Wie in der PKV üblich, bekommt der Versicherte auch hier von seinem Arzt eine Rechnung, die dieser dann an seine Krankenversicherung weiterleitet.

Nähere Informationen

Noch Fragen?

Weitere Infos  erhalten Sie auch zum kostenlosen Herunterladen beim Verband der Privaten Krankenversicherung.

Bei Fragen stehen wir Ihnen als Versicherungsmakler in Hamburg für Fragen gerne zur Verfügung. Senden Sie uns eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de oder rufen Sie uns an.

Gute Zahnzusatztarife im Test

Sehr gute Zahnzusatztarife

Finanztest hat in einer aktuellen Ausgabe (August  2014) gute Zahnzusatztarife  getestet und findet sogar jeden vierten Tarif „sehr gut”. Wer den Test aufmerksam liest erfährt bei welchen Tarifen es sich ggf. um Mogelpackungen handelt und welche Tarife wirklich gut sind und wertvollen Ergänzungsschutz bieten.

55 von 189 der insgesamt getesteten Zahnzusatztarife haben die Note „sehr gut“ erhalten. Testsieger bei der nach Art der Schadenversicherung (ohne Altersrückstellungen) kalkulierten Tarife ist der Tarif der DFV „Zahnschutz Exklusiv“.

Bei den teureren Tarif mit Altersrückstellungen (dadurch sollen die Beiträge im Laufe der Zeit weniger steigen)  bekamen elf Angebote von Allianz, Central, Debeka, Deutscher Ring, Hanse Merkur, LVM, R+V sowie Signal die Bestnote „sehr gut“

Bei den Bewertungsbereichen für gute Zahnzusatztarife flossen unterschiedliche Kriterien mit folgenden Prozentsätzen in die Bewertung ein:

Regelversorgung: 10 %

Privatversorgung ohne Inlays und Implantate: 40%

Inlays: 25%

Implantate: 15%

jährliche Höchstgrenzen für alle Tarifleistungen:  10%

Gute Zahnzusatztarife
Gute Zahnzusatztarife

 

Unterm Strich gab es ca. 25% sehr gute Zahnzusatztarife

 

Die besten Tarife (mit Altersrückstellungen) sind laut Finanztest:

  • „ZahnBest“ und „ZahnBest+ZahnFit“  der Allianz Krankenversicherung
  • „VitaZ1“ der Central Krankenversicherung
  • „EZ70plus“ der debeka Krankenversicherungs
  •  „ZahnTop“ vom Deutschenr Ring
  •  „EZ+EZT“ und „EZ+EZT+EZP“ der Hanse Merkur
  •  „Dental-Plus“  der LVM Krankenversicherung
  • „Zahn Premium“ und „Zahn Premium+ZV“ der R+V Krankenversicherung
  • „ZahnTop“ der SIGNAL Krankenversicherung

 

Die Beiträge der  genannten Tarife liegen bei einem Eintrittsalter von 43 Jahren zwischen 24 Euro  und 47 Euro monatlich je nach Anbieter und Tarif.

 

Die besten Tarife (ohne Altersrückstellungen) sind laut Finanztest

  • „ZahnSchutzbrief Premium“  der DFV
  • „ZAB+ZAE+ZBB“ und „ZAB+ZAE+ZBB+ZBE“ von Ergo Direkt    „571+572+573+574“
  • „571+572+574“ der Münchener Verein Versicherungsgruppe
  • „ZAB+ZAE+ZBB“ und „ZAB+ZAE+ZBB+ZBE“ von Neckermann Versicherungen

 

Hier liegen die Monatsbeiträge bei  Eintrittsalter 43 zwischen 32 Euro und 42 Euro, jeweils wieder abhängig von Anbieter und Tarif.

Wenn Sie mehr über den kompletten Testbericht und gute Zahnzusatztarife erfahren möchten, können Sie dies in der Finanztest-Ausgabe 8/2014 nachgelesen. Diese können Sie im Zeitschriftenhandel erwerben oder auf der Internetseite bei Finanztest direkt herunterladen.

Gute Zahnzuatztarife – zum großen Teil auch die hier aufgeführten – können Sie in folgendem Internetrechner vergleichen und auf Wunsch auch sofort bequem beantragen.

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Studium finanzieren- Vorsorge für Kinder und Enkel

Studium finanzieren, aber wie?

Studium finanzieren – soll ihr Kind oder Enkel einmal studieren?

Wie kann vorab dafür sorgen ein Studium zu finanzieren, denn derzeit schlägt ein Studium schnell einmal mit 40.000 bis 50.000 € zu Buche.

Die teilweise immer noch gängige Methode mit einer Ausbildungsversicherung vorzusorgen, ist dabei aus meiner Sicht in den meisten Fällen wenig zielführend und nutzt im Zweifelsfall mehr dem Versicherer als dem Versorger für das Kind.

Achtung vor Mogelpackungen!

Häufig werden Ausbildungsversicherungen angeboten, die in Wirklichkeit gar keine sind, sondern langfristige Rentenverträge von 50 und noch mehr Jahren Dauer!

Will man dann zum Ausbildungszeitpunt ans Geld heran, dann ist häufig noch nicht einmal das bis dahin eingezahlte Geld in der Police. So sollte man also kein Studium finanzieren.

Auch der klassische Banksparplan ist häufig unrentabel und vor allem unflexibel, denn häufig steht schlicht und ergreifend nicht der regelmäßige Sparbeitrag zur Verfügung, der notwendig wäre (hier ca. 210.- € monatlich). Auch so sollte man nicht unbedingt das Studium finanzieren.

Die Alternativlösung könnte so aussehen:

– 100.-  € monatlicher Sparbeitrag über 18 Jahre

–      1,5% Garantiezins für die gesamte Laufzeit

–      Nach 18 Jahren Auszahlung des Guthabens in Höhe von rund 23.800.- €

–      Der Betrag wird aufgefüllt auf 46.000.- € und die Differenz zum Guthaben nur mit einem sehr niedrigen Darlehenszins von 2,4% versehen, der schon heute garantiert wird.

–      Die monatliche Rate ab Ausbildungsbeginn von ca. 300.- € läuft über 7 Jahre, und danach ist das Darlehen getilgt.

 

Die Vorteile dieser Lösung:

–      Jederzeit überschaubarer finanzieller Aufwand

–      Sehr geringe Kosten (anders als bei Ausbildungsversicherungen!!!)

–      Feste Kalkulationsgrundlagen

–      Zusätzliche Flexibilität ( späteres Darlehen kann z.B. genommen werden, muss aber nicht).

Die Eltern, die in diesem Beispiel nicht vorgesorgt hätten, müssten übrigens bei selben Bedarf bei Ausbildungsbeginn und einer Studienzeit von 8 Semestern monatlich 958.- € für die Zeit des Studiums aufbringen.

Gelbe Karte für Ausbildungsversicherungen!
Gelbe Karte für Ausbildungsversicherungen!

Jetzt informieren!

Bei Interesse an mehr Informationen und zusätzlichen alternativen und flexiblen Möglichkeiten steht Ihnen die AssetSecur GmbH – SIEVEKING GRUPPE gern zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass sich die hier genannten garantierten Zinskonditionen zeitgleich mit diesem Blogartikel sind und sich bei Anfragen nach dem Zeitpunkt der Erstellung ändern können. Fragen Sie uns einfach nach den aktuellen Konditionen.

Garantiezins sinkt wegen LVRG

Garantiezins sinkt ab 2015 durch LVRG (Lebensversicherungsreformgesetz)

Garantiezins sinkt wegen LVRG

Im August wurde das LVRG (Lebensversicherungsreformgestz) vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Die Auswirkungen sind vielseitig und bewirken unter anderem auch, dass für private Rentenversicherungen der Garantiezins sinkt. Somit werden auch die Garantierten um voraussichtlich bis zu 22 % (Quelle: Volkswohlbund Lebensversicherung aG) für Neuverträge sinken.Die Absenkung von 1,75% auf 1,25% bedeutet in Relation ein Unterschied von knapp 30%!

Die Auswirkungen

Diese fallen von Tarif zu Tarif und von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich aus:

  • Bei den klassischen konservativen kapitalbildenden Tarifen (Leben/Rente) fallen die garantierten Werte zum Teil geringer aus. Die Auswirkungen hängen vom Alter bei Vertragsbeginn und der Laufzeit ab. Bei der Kombination Vertragsbeginn mit Alter 30 und Rentenbeginn mit 67 sinkt die garantierte Rente um ca. 18 %.


  • Bei Fondsrenten hingegen muss für die Garantie ein höherer Beitragsanteil aufgewendet werden; entsprechend weniger kann in die  Fonds investiert werden: Bei einer guten Fondsperfomance ist das ein Nachteil, d. h. die tatsächlichen Ablaufleistungen werden  geringer.


  • Bei sofortbeginnenden Renten gegen Einmalbeitrag sinkt die garantierte Rente um teilweise  über 10%, wenn mit Alter 65 eine Einzahlung von z.B. 100.000 


Übrigens: nicht nur Lebens- und Rentenversicherungen sind vom LVRG betroffen! Auch andre Versicherungsarten werden sich teilweise deutlich verteuern.

  • Bei den Risikolebensversicherungen steigt der Bruttobeitrag um voraussichtlich bis zu 4 % bei langen Dauern
  • Schutz für Berufsunfähigkeit wird such teurer und soll bis zu 5% bei langen Dauern steigen.
  • Bei der Pflege-Rente kann die  garantierte Rente um ca. 15 % bei gleichem Beitrag sinken.
Garantiezins sinkt wegen LVRG

Spätestens bis Jahresende alte Garantien sichern!

Fazit: der Garantiezins sinkt durch das neue LVRG und wer Vorsorgebedarf für sich sieht und zum Beispiel mit einer lebenslang garantierten Rentenversicherung vorsorgen möchte, sollte sich jetzt darum kümmern und sich bis zu 22% mehr Garantierente sichern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sicher auch dieses Jahr wieder Versicherer vor dem 31.12. Tarife für Neuabschlüsse schließen werden. Vor diesem Hintergrund sollte man also jetzt aktiv werden.

Lebensversicherung kündigen?

Sollte man jetzt die Lebensversicherung kündigen?

Sollte man jetzt seine Lebensversicherung kündigen?

Der Bundesrat hat am 11.07.2014 das Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) verabschiedet. Das Gesetz soll in erster Linie die Risikotragfähigkeit und die Rechte der Verbraucher stärken.

Im Kern des Gesetzes geht es um folgende Punkte, die für Neuverträge ab 2015 in Kraft treten sollen:

  • Absenkung des Garantiezinssatzes
  • Mindestbeteiligung der Versicherungsnehmer an Risikogewinnen mindestens 90 statt bisher nur 75%.
  • Neuregelung der Bewertungsreserven (künstlich angeschwollene) Buchgewinne bei festverzinslichen Wertpapieren müssen nicht mehr zur Hälfte an ausscheidende Versicherungsnehmer ausgekehrt werden)
  • Ausweis einer Gesamtkostenquote pro Vertrag
  • Absenkung der Verwaltungs- und Vertriebskosten

Insbesondere die Neuregelung der Bewertungsreserven schlägt derzeit hohe Wellen in den Medien und Verbraucher fragen sich deshalb: „soll ich meine Lebensversicherung kündigen?“

Grundsätzlich könnte eine Kündigung Ihrer Lebensversicherung sinnvoll sein, wenn

  • es eine echte kapitalbildende Lebensversicherung (keine fondsgebundene Versicherung) ist
  • es kein geförderter Vertrag ist (Riester- oder Rüruprente bzw. eine betriebliche Altersversorgung)
  • der jetzige Wert mindestens 10.000 Euro entspricht
  • bereits ¾ der Gesamtlaufzeit vorbei sind (Beispiel: Ihre Vertragslaufzeit beträgt insgesamt 28 Jahre und endet innerhalb der nächsten 7 Jahre.)
  • keine wertvollen Zusatzversicherungen beinhalten, wie zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung oder zusätzlicher Hinterbliebenenschutz
Lebensversicherung kündigen?

Im Internet gibt es mehrere aus meiner Sicht brauchbare wie unbrauchbare Artikel zum Thema. Grundsätzlich sollte man sich immer fragen, wer Interesse daran hat dass Sie Ihre Lebensversicherung kündigen. Grundsätzlich verkaufen sich schlechte Nachrichten einfach besser als gute und grundsätzlich gibt es natürlich viele Interessengruppen die Interesse daran haben dass Sie das Geld aus den liquidierten Verträgen wieder anlegen.

Denken Sie auch an folgendes: welche Alternativen gibt es für die Neuanlage? Wo können Sie eine über Jahrzehnte garantierte Rendite erhalten und das häufig sogar noch steuerlich subventioniert?

Fazit: Lebensversicherung kündigen kann sich wenn überhaupt nur dann lohnen, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Senden Sie uns Ihre Fragen gern über unser Kontaktformular.

 

Denken Sie auch an folgende Aspekte als mögliche Auswirkungen des neuen Gesetzes, wenn es um eine Neuausrichtung der Gesamtversorgung geht:

  • Berufsunfähigkeitsversicherungen werden ab 2015 voraussichtlich teurer und schwieriger zu bekommen.
  • Der Garantiezins für Neuverträge sinkt ab 2015