Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür ist eine Frage, die wir auch öfters als Versicherungsmakler aus Hamburg gestellt bekommen. Wofür die gesetzliche Rente gut ist, das erschließt sich fast jedem. Wir alle kennen die gesetzliche Rentenversicherung und wissen, dass diese den meisten von uns ein lebenslanges Einkommen sichert. Die gesetzliche Rentenversicherung so wie wir sie in Deutschland als sehr wichtiges Standbein der Altersvorsorge kennen garantiert uns, dass sie ein Leben lang gezahlt wird. Das ist bei der privaten Rentenversicherung nicht anders. Die normale private Rentenversicherung soll uns zusichern, dass diese lebenslang gezahlt wird. Das schützt uns vor der Gefahr, dass wir noch leben, während die Zusatzversorgung, die wir uns aufgebaut haben aufgezehrt ist. Während die gesetzliche Rente aber für die viele von uns eine „Pflichtveranstaltung“ ist, kann man sich um die private Rente nur selbst und eigenverantwortlich kümmern.

Wie rentabel ist die private Rentenversicherung?

Wie rentabel die private Rentenversicherung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Der Verzinsung der angelegten Sparanteile
  • Der Kosten für das Produkt
  • Dem Grad der Sicherheit
  • Der Dauer der Rentenzahlung

Über die ersten drei Parameter kann man viel lesen und es gibt zahlreiche Produkte, die sich stark unterscheiden. Bei der Verzinsung spielt es eine Rolle, wie man finanziert ist, also ob z.B. mehr Gelder in festverzinsliche Anlagen oder z.B. in Aktienfonds fließen. Auch die Kosten für das Produkt wie Abschlusskosten (davon lebt der Vermittler) oder Verwaltungskosten sind heute in der Darstellung durch den Verbraucherschutz recht transparent, sodass es heute nicht mehr sein muss, dass man auf extrem teure Produkte hereinfällt und nur die anderen daran verdienen, der Verbraucher aber selbst auf keinen grünen Zweig kommt.

Private Rentenversicherung wofür?

private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)
private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)

Die private Rentenversicherung ist im Grunde mit keiner anderen Anlage zu vergleichen, da wir nicht wissen wie lange gezahlt wird und weil wir nicht wissen wie lange wir leben. Sie ist eine Zusatzversorgung – ein zusätzliches Einkommen – das im Regelfall zur gesetzlichen Rente dazukommt, da die gesetzliche Rente allein nicht reicht. Die private Rentenversicherung kann nur eigenverantwortlich abgeschlossen werden. Sie schützt vor Altersarmut.

Mehr Informationen zum Thema und weiteren Aspekten und Arten der privaten und betrieblichen Altersversorgung erhalten Sie vom Versicherungsmakler aus Hamburg AssetSecur GmbH

Informieren Sie sich zum Beispiel über:

Riesterrente

Rüruprente

private Rentenversicherung

betriebliche Altersvorsorge

Ihr Versicherungsmakler Hamburg – AssetSecur informiert!

 

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel aus der Praxis

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel, danach wird immer häufiger gefragt. Was bedeutet das neue Gesetz für die Praxis?

Eine kurze Übersicht zu Betriebsrentenstärkungsgesetz – BRSG 2018

Im Sommer 2017 wurde dieses neue Gesetz (BRSG) verabschiedet. Am 1. Januar 2018 ist es in Kraft getreten. Dabei werden insbesondere folgende Themenbereiche – teilweise neu – geregelt:

  • die Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens (Höhe des Betrags, der steuerlich gefördert bzw. steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge aufgewendet werden darf).
  • Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge (Regelung, was steuerfrei nachgezahlt werden darf für volle Kalenderjahre, in denen ein Arbeitsversverhältnis bestand, es aber keine Bezüge gab, zum Beipiel Elternzeit).
  • Erweiterte steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Auscheiden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (steuerfreie Abfindung durch die Möglichkeit aufgrund von Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis steuerfreie Beträge in die betriebliche Altersversorgung zahlen zu können).
  • Förderbeiträge für Geringverdiener (Neue Möglichkeit des Arbeitgebers, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine betriebliche Altersversorgung zu finanzieren und hierfür mit 30% vom Staat bezuschusst zu werden)
  • Freibetrag für die Grundsicherung (Schaffung einer neuen sozialverträglichen Regelung. Im definierten Rahmen wird Eigenvorsorge durch Riesterrente / betriebliche Altersversorgung nicht mehr mit Grundsicherung der Rentnerinnen und Rentner verrechnet).
  • Doppelverbeitragung und Rieserrente (Verbesserung dadurch, dass es keine Doppelverbeitragung bei der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung mehr geben soll)
  • Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss für Neuverträge in der betrieblichen Altersversorgung (Arbeitgeber muss ab 2019 Zuschüsse in Höhe von 15% zahlen, sofern er Sozialversicherung einspart. Für bestehene Verträge gilt dies ab 2022)
Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel. Quelle Fotolia
Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel. Quelle Fotolia

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel aus der Praxis

Insbesondere der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss wirft in der Praxis Fragen auf.

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beipiel-Praxis-Fragen:

  • Ist es für Arbeitnehmer sinnvoll mit dem Beginn einer neuen betrieblichen Altersversorgung per Lohnumwandlung bis 2019 zu warten?
  • Was ist wenn eine bestehende Versorgung im Jahre oder 2019 erhöht wird?
  • Gilt diese Erhöhung dann als Neuvertrag oder Bestand und wird ab 2019 oder 2022 mit verpflichtendem Arbeitgeberzuschuss gefördert?
  • Kann der Arbeitgber die Arbeitnehmerfreundliche Regelung auch schon ab 2018 einführen?

Möchten Sie mehr erfahren? Haben Sie Fragen zur Praxis?

Weitere Infos finden Sie zum Beipspiel hier

Möchten Sie auch mehr wissen über staatlich geförderte private Altersversorgung? Dann schauen Sie hier

Betriebsrentenstärkungsgesetz BRSG Versicherungsmakler Hamburg

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

Am 1. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) mit weitreichenden Folgen auf Arbeitgeberseite und mit vielen neuen zusätzlichen Vorteilen für Arbeitnehmer in Kraft getreten. Insbesondere hervorzuheben sind der erweiterte steuerliche Förderrahmen, der ab 2018 gilt sowie der bevorstehende verpflichtende BRSG Arbeitgeberzuschuss für alle Entgeltumwandlungen für Arbeitgeber.  Arbeitgeber sollten spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen in Form einer Versorgungsordnung schaffen. Für Arbeitnehmer bieten sich viele neue Anreize.

Wesentliche Eckpunkte des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) sind:

  • Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

  • Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

  • Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

  • Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

  • Neue Förderung für Geringverdiener

  • Freibetrag für die Grundsicherung

  • Verbesserung bei Riesterrenten

  • Das Sozialpartnermodell

Wir empfehlen dringend spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen zu schaffen, z.B. durch eine Versorgungsordnung. Eine Versorgungsordnung sollte von einem fachkundigen Juristen erstellt und auch regelmäßig überprüft werden. Als unabhängiger Versicherungsmakler haben wir entsprechende Anwälte in unserem Netzwerk. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Unterstützung benötigen oder schreiben eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Konkretes zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG 2018)

Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

Ab 2018 gilt ein einheitlicher steuerlicher Förderrahmen in Höhe von 8% der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die gesetzliche Rentenversicherung. Das heißt konkret, dass der Förderrahmen verdoppelt wurde und ab 2018 8% der BBG aufgewendet werden dürfen. Aktuell (Stand 2018) ist daher der steuerfreie Förderrahmen 520 € statt 260 € monatlich bzw. 6.240 € statt 3.120 € pro Jahr. Die steuerliche Förderung gilt für Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen. Der bisherige zusätzliche Steuerbetrag in Höhe von jährlich 1.800 € entfällt.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer: prüfen Sie, ob Sie Ihre Altersversorgung erhöhen und so die neuen zusätzlichen steuerlichen Möglichkeiten nutzen können. Überprüfen Sie auch, ob Sie Ihre Versorgung zu alten und ggf. somit deutlich höheren Garantiezinsen anpassen können. Wenn Sie Hilfestellung benötigen, dann sind wir gerne für Sie da.

Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

Arbeitgeber sind ab 2019 verpflichtet, im Rahmen der Entgeltumwandlung 15% Zuschuss zu zahlen. Für bestehende Zusagen gilt die Zuschusspflicht ab 2022. Über Tarifverträge kann hiervon ggf. eine abweichende Regelung vorgenommen werden.

Praxistipp für Arbeitgeber: Treffen Sie rechtzeitig eine eindeutige Regelung in Form einer Versorgungsordnung. Aktuelles Arbeitgeberrisiko: Bestehende Zuschussregelungen werden nicht automatisch auf die neue Verpflichtung angerechnet, d.h. wer seine Arbeitnehmer z. B. schon mit 10% fördert, muss ggf. bei bestehenden Verträgen ab 2022 zusätzlich mit 15% fördern.

Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

Für Zeiten (volle Kalenderjahre), in denen das Dienstverhältnis ruht (z.B. wegen Elternzeit), können nachträglich steuerfreie Beiträge gezahlt werden. Die Nachzahlung ist auf 8% der BBG begrenzt. Die Nachzahlungsoption gilt 10 Jahre rückwirkend und gilt erstmals für das Kalenderjahr 2018. Die neue Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sieht vor, dass ab 2018 für ausscheidende Arbeitnehmer zusätzlich zu den normalen Beiträgen in die betriebliche Altersvorsorge steuerfreie Beiträge aus dem Unternehmen eingezahlt werden können. Der neue steuerliche Rahmen sieht zusätzlich 4% der BBG pro geleistetem Dienstjahr als steuerfreien Einmalbeitrag vor. Maximal können 10 Jahre angerechnet werden. Diese Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Bis zu 31.200 € (Stand 2018) sind als zusätzliche steuerfreie Aufwendung in die betriebliche Altersvorsorge möglich. Dieses einfache Verfahren macht Abfindungszahlungen noch interessanter.

Neue Förderung für Geringverdiener

Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgeber ab 2018 Geringverdiener mit einem Bruttomonatseinkommen bis 2.200 € im Monat fördern und erhalten hierfür einen Zuschuss in Höhe von 30% durch den Staat. Voraussetzungen nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sind unter anderem eine spezielle Kalkulation des Versorgungsträgers (ungezillmerte Tarife) sowie ein erstes Dienstverhältnis durch den geförderten Geringverdiener. Der maximale Arbeitgeberbeitrag ist 480 € p.a., der maximale Zuschuss durch den Staat an den Arbeitgeber beträgt 30% (144.- € p.a.) Die neue Regelung ist aufgenommen in den § 100 EStG.

Freibetrag auf die Grundsicherung

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) stellt ab sofort Bürger mit geringen Rentenhöhen besser. Leistungen aus geförderten Altersvorsorgemodellen (Rüruprente, Riesterrente, betriebliche Altersversorgung) werden nun teilweise auf die Grundsicherung angerechnet. Maximal sind derzeit 204,50 € absetzbar (Stand 2018).

Verbesserung bei Riesterrenten

Für bestehende und neue Riesterrentenverträge in der betrieblichen Altersvorsorge sind ab 2018 in der Verrentungsphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zu zahlen. Zusätzlich wird ab 2018 die maximale Grundzulage vom 154 € auf 175 € angehoben.

Das Sozialpartnermodell

Das Sozialpartnermodell ist Teil des Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) und tritt quasi zusätzlich und parallel zur bisherigen betrieblichen Altersversorgung in Kraft. Regelungen des neuen Sozialpartnermodells können nur im Rahmen eines für beide Seiten gültigen Tarifvertrags getroffen werden. Branchenkenner gehen derzeit davon aus, dass es erste Modelle nicht vor 2019 geben wird. Offensichtlich scheint es auch kritische Stimmen hierzu aus den Reihen der Tarifpartner, insbesondere einiger Gewerkschaften zu geben. Das liegt wohl insbesondere auch daran, dass das Sozialpartnermodell eine reine Beitragszusage des Arbeitgebers vorsieht, wodurch anders als bei der herkömmlichen betrieblichen Altersvorsorge keine Leistungen für den Arbeitnehmer garantiert werden. Für den Arbeitgeber erfolgt zwar die Verpflichtung den Beitrag zu zahlen, aber nach dem Prinzip „zahl und vergiss“, denn er muss anders als bisher für die späteren Leistungen keine Garantien aussprechen. Hier mehren sich offensichtlich Stimmen, dass dies für die Arbeitnehmer im Vergleich zur bestehenden Regelung nachteilig ist. Es bleibt abzuwarten, wann die ersten Modelle auf den Markt kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Januar 2018) hat das Sozialpartnermodell noch keinerlei praktische Umsetzungsrelevanz.

Fazit:

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz schafft viele neue Regelungen und Verbesserungen auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es gibt viele neue Anreize, welche die betriebliche Altersversorgung lukrativ machen. Arbeitgebern ist aufgrund der vielen neuen Regelungen dringend zu empfehlen, bestehende Versorgungsordnungen anzupassen. Sollte es noch keine Versorgungsordnung im Unternehmen geben, sollte das Betriebsrentenstärkungsgesetz Anlass geben spätestens jetzt eine eindeutige und rechtsverbindliche Regelung zu schaffen.

Für den Fall, dass Sie bei der Erstellung einer Versorgungsordnung Unterstützung benötigen, haben wir fachlich versierte Juristen in unserem Netzwerk, die Ihnen gerne weiterhelfen. Bei Fragen senden Sie uns eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Berufsunfähigkeitsversicherungsrente als betriebliche Altersversorgung sinvoll?

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV (betrieblichen Altersversorgung)

Versicherungspflichtige die eine Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV abschließen, können einiges an Geld sparen. Auch für Arbeitgeber kann sich die Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV lohnen: Die Unternehmen sparen Lohnnebenkosten, welche sie zur besonderen Motivation ihrer Arbeitnehmer reinvestieren können und verhelfen den Mitarbeitern damit zu einer kostengünstigen Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV und verbessern zugleich ihr Image.

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV schützt vor finanziellem Absturz

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung gehört zu den elementaren Versicherungen, die jeder Arbeitnehmer haben sollte. Sie bewahrt vor dem privaten finanziellen Absturz, sollte jemand beispielsweise aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr in seinem Beruf arbeiten können. Je älter man bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto schwerer ist es, ein preislich akzeptables Angebot zu finden sowie die Gesundheitsprüfung bei Antragstellung zu bestehen. Je älter man bei Antragstellung ist, desto größer ist die Gefahr, dass der Versicherer aufgrund von Vorerkrankungen beim Antragsteller den Versicherungsschutz einschränkt oder sogar ablehnt.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV hat Vorteile

Insbesondere junge Menschen haben gute Möglichkeiten, sich günstig und zu guten Bedingungen zu versichern. Das gilt auch für die Berufs­unfähigkeitsversicherung in der bAV. Für junge Arbeitnehmer ist die frühzeitige Versicherung besonders wichtig: Werden sie berufs­unfähig haben Sie oft noch nicht einmal Anspruch auf die magere Erwerbs­minderungs­rente vom Staat.

Wird eine Berufsunfähigkeitsrente über den Arbeitgeber angeboten hat das häufig folgende zusätzliche Vorteile:

 

  • Deutlich weniger Nettoaufwand durch weniger Steuer- und Sozialversicherungsaufwand
  • Günstigere Beiträge durch Sonderkonditionen des Arbeitgebers beim Versicherer
  • Wegfall der Gesundheitsfragen bei Antragsprüfung durch Rahmenvertrag des Arbeitgebers

Insbesondere der Vorteil, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich ist, schafft für viele Arbeitnehmer überhaupt erst die Voraussetzung sich ohne Einschränkungen versichern zu können. Wer schon einmal einen Antrag mit Gesundheitsfragen gestellt hat, weiß wie schwierig das sonst sein kann, denn z.B. Allergien, Rückenverspannungen, Besuche beim Psychotherapeuten innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre können den vollumfänglichen Versicherungsschutz gefährden.

Hat die Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV auch Nachteile?

Die Versicherung ist durch Steuer- und Sozialversicherungsvorteile regelmäßig nur halb so teuer wie wenn man sie privat abschließt. Im Leistungsfall, also dann wenn man die Rente tatsächlich in Anspruch nehmen muss wird die betriebliche Berufsunfähigkeitsrente aber höher besteuert als die private. Das heißt, die Rentenhöhe sollte bei Abschluss höher bemessen werden. Unterm Strich bleibt aber in den meisten Fällen dennoch ein deutlicher Kostenvorteil.

Bietet der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag über einen Versicherer an hat das zwar die oben beschriebenen Vorteile, aber man muss dann genau das Bedingungswerk akzeptieren dass der angebotenen Tarif vorsieht. Das heißt hier fehlt eine konkrete Auswahl.

Arbeitgeber senkt Kosten und stärkt Betriebsimage

Nicht ausschließlich Arbeitnehmer profitieren von der Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV. Mit jedem einzelnen Euro Entgeltumwandlung reduziert auch der Arbeitgeber rund 20 Prozent seiner Lohnnebenkosten. Wer sein Unternehmensimage als sozialer Arbeitgeber in den Vordergrund stellen will, der gibt die Einsparungen ganz oder zum Teil weiter. So kann der Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung der Arbeitnehmer zusätzlich gesenkt werden.

 

Vorsicht bei Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten

Vorsicht bei Einrichtung und Überprüfung von betrieblicher Altersvorsorge

Insbesondere was das Thema Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten angeht ist bei der Einrichtung sowie bei der Überprüfung von betrieblichen Versorgungen höchste Vorsicht geboten. Häufig droht Rechtsstreit erst nach Eintritt von Mitarbeitern in den Ruhestand. Vorsicht und  fachlicher Beistand ist angeraten – auch oder gerade wegen zunehmend Europäischer Rechtsprechung die immer mehr Einfluss auf die betriebliche Altersversorgung hat wie folgendes Beispiel zeigt. Sowohl der Europäische Gerichtshof wie auch das Bundesarbeitsgericht befassen sich regelmäßig mit Fragen zur Diskriminierung in der betrieblichen Altersvorsorge  – im Mai 2013 wird sich das Bundesarbeitsgericht wieder intensiv damit beschäftigen. Auch das Thema Unisex ist in der bAV noch nicht höchstrichterlich abgehakt.  Nicht alles was wir in Deutschland seit Jahren in der bAV kennen, wird dauerhaft Bestand haben. Im folgenden Beispiel geht es aktuell um Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten.

Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten und Europäisches Recht

Schon wieder geht es um ein mögliches schwer wiegendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, Kristensen C-476/11). Es geht um ein mögliches Urteil zum Thema Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten. Kürzlich hat die dänische Generalanwältin Juliane Kokott Ihren Schlussantrag vorgelegt. Diese Generalanwältin hatte übrigens auch das Unisexurteil vorbereitet.

Im Wesentlichen geht es darum ob es zulässig ist, dass Betriebe Arbeitgeberbeiträge für die Betriebsrenten nach dem Alter der Mitarbeiter staffeln dürfen oder ob es sich dann um nicht zulässige Altersdiskriminierung bei Betriebsrentenhandelt.

Die Generalanwältin schlägt dabei nach eingehender Prüfung dem EuGH vor, die vorgelegten Fragen so zu beantworten, dass dem Grundsatz nach Staffelungen von Beiträgen zu Betriebsrenten nach Alter gestaffelt sein dürfen:

1. Art. 6 Abs. 2 der Richtlinie 2000/78 erlaubt es einem Mitgliedstaat, eine Rechtslage aufrechtzuerhalten, bei dem der Arbeitgeber als Teil des Entgelts abgestufte Beiträge nach Alter in eine betriebliche Rentenversicherung zahlen kann, z.B. einen Rentenversicherungsbeitrag von 6 % für Mitarbeiter bis Alter 35, 8 % für Mitarbeiter von Alter 35 bis 44 , 10 % für Mitarbeiter die 45 Jahre alt oder älter sind u.s.w..

Altersdiskriminierung bei Betriebsrenten

2. Ein solches Rentenversicherungssystem kann auch nach Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 2000/78 Rechtfertigung finden, sofern die beabsichtigte Staffelung nach Alter der Beiträge dem Ziel dienen soll, es den älteren Arbeitnehmern zu ermöglichen, auch dann eine ausreichende Rente aufzubauen, wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Erwerbslebens eine Beschäftigung bei dem betroffenen Unternehmen beginnen und mit der Staffelung nach Alter im gleichen Zuge jüngere Arbeitnehmer schon zeitig in die betriebliche Altersversorgung mit integriert werden sollen, diese aber finanziell auch gleichzeitig entlastet werden sollen. Dies soll aber wiederum nur dann gelten, sofern mit ökonomisch vertretbarem Aufwand keine anderen geeigneten anwendbare Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Ziele möglich sind, die sich weniger nachteilig auf die jüngeren Arbeitnehmer auswirken und die Nachteile einer Ungleichbehandlung im Übrigen nicht außer Verhältnis zu den Vorteilen des Systems stehen.

 

Ist ein betriebliche Altersvorsorge Vergleich online sinnvoll?

Macht ein Betriebliche Altersvorsorge Vergleich onlineonline Sinn?

Betriebliche Altersvorsorge Vergleich online, ist das machbar? Seit 2010 beraten auch wir als Hamburger Versicherungsmakler online. Auch bieten wir viele Tarifvergleiche in den verschiedensten Versicherungssparten an. Während der für die Kunden  bequeme Weg, sich am Bildschirm zu Hause online beraten zu lassen, in Versicherungssparten wie „private Krankenversicherung“ oder auch bei der „Riesterrente“ mittlerweile recht häufig vorkommt, ist die Frage ob das auch für die betriebliche Altersversorgung passt. Aber dazu später.

Ein Betriebliche Altersvorsorge Vergleich online– geht das überhaupt?

Betriebliche Altersvorsorge Vergleich online

Ich denke, dass es durchaus Sinn macht, ob als Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber, sich vorab über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung im Internet zu informieren. Schließlich hat man hiermit als Arbeitgeber Instrumente den eigenen Betrieb zusätzlich attraktiv für die Arbeitnehmer zu machen und diese so für das Unternehmen zu gewinnen bzw. diese dort zu halten. Für Arbeitnehmer bietet sich die Möglichkeit gefördert Vorsorge zu  betreiben.

Die betriebliche Altersversorgung ist komplex

Insbesondere wenn man die gängigen Pfade wie „betriebliche Direktversicherung“ oder „Pensionskasse“ verlässt und sich der „Unterstützungskasse“, der „Pensionszusage“ oder dem „Pensionsfonds“ zuwendet, wird es komplex und kompliziert. Insbesondere diese Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung können aber für qualifizierte Fachkräfte interessant sein, da die finanziellen Grenzen innerhalb derer gehandelt werden darf hier nicht so eng sind wie bei Direktversicherung oder Pensionskasse. Hier wird das Internet nach meiner Auffassung seine Grenzen haben. Zwar bekommt man eine Vielzahl an Informationen, jedoch wird der Laie hierdurch im Zweifelsfall eher verwirrt sein als dass er einen zusätzlichen Informationsvorteil gewinnt. Ein Betriebliche Altersversorgung Online Vergleich wird hier sicher Grenzen haben.

Tarife Vergleichen?

Aber selbst ein Vergleich der Tarife dürfte schwierig sein. Letztendlich gibt es zu viele Parameter und der Laie wird mehr oder weniger eine Bewertung nur über den Preis vornehmen können. Dann bleiben aber wichtige Kernpunkte wie Leitungen im Todesfall, Absicherung bei Berufsunfähigkeit und tatsächliche Qualität des Anbieters auf der Strecke. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall sachkundige Berater mit ins Boot zu nehmen.

Betriebliche Altersversorgung online

Nach meinem Eindruck bewährt hat sich die Beratung einzelner Arbeitnehmer online. Seit 3 Jahren beraten wir so interessierte Arbeitnehmer per Telefon und Bildschirm. Schnell wird transparent wie hoch die Abgabenvorteile in der Ansparzeit sind und wie hoch die spätere tatsächlich garantierte Rente ist. Fragen können direkt beantwortet werden. Nach dem Beratungsgespräch bekommt der beratene Arbeitnehmer alle Daten per pdf zugeschickt und wird so innerhalb von 30 bis 45 Minuten in die Lage versetzt alle wesentlichen Inhalte für als Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Die Beratung kann so auch zu Hause beim Arbeitnehmer in diskreter Atmosphäre erfolgen. Der Arbeitgeber muss nicht, sofern er das nicht möchte zusätzliche Arbeitszeit oder Arbeitsräume zur Verfügung stellen.

Fazit

Ein Betriebliche Altersvorsorge Vergleich onlinemag schwierig sein. Die Beratung am Bildschirm und online zum Beispiel durch den Versicherungsmakler birgt viele Vorteile.

 

Sind Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung zwingend?

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung. Die Bundesaufsicht hatte sich in einer Pressemitteilung gemeinsam mit den zuständigen Verbänden der Versicherungswirtschaft und dem Gesamtverband dafür eingesetzt dass die Unisextarife auch in der betrieblichen Altersversorgung zum Einsatz kommen. Grundsätzlich war die Umsetzung von Unisextarifen ja gescheitert bzw. ist verzögert worden.

Nun hat die BaFin (Aufsicht) auch zur betrieblichen Altersversorgung Stellung genommen. Bisher war die Bundesregierung der Meinung dass  die Unisexregelung  nur für die private und nicht für die betriebliche Altersversorgung gilt.

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung

Es gibt noch keine gesetzliche Regelung

Aufgrund mangelnder gesetzlicher Regelung ist davon auszugehen dass sowohl geschlechtsneutrale wie auch geschlechtsunabhängige Produkte in der betrieblichen Altersversorgung angeboten werden. Dies dürfte dann für die betriebliche Direktversicherung, Pensionskassen und Pensionsfonds gelten. Die Bafin will die geschlechtsunabhängige Regelung jedenfalls nicht monieren.

Grundsätzlich aber merkt die BaFin an, dass Sie die geschlechtsneutrale Kalkulation grundsätzlich begrüßt – auch in der betrieblichen Altersversorgung.

 

Mein Praxistipp

Die BaFin äußert sich nach meiner Interpretation nur zur übergangsweisen Regelung bis es entsprechende Rechtssicherheit durch eine verbindliche rechtliche Regelung oder durch Urteile gibt. Arbeitgeber sollten vorsorglich bei Neuzusagen nur noch Tarife zu Unisexkonditionen anbieten. Ich gehe davon aus dass es nur eine Frage der Zeit ist bis es auch hier eine verbindliche Regelung zugunsten der geschlechtsneutralen Kalkulation gibt, denn warum sollte man in der betrieblichen Altersversorgung anders verfahren als in privaten Altersversorgung. Im Austausch mit anderen Kollegen und ganz egal ob einem Versicherungsmakler Hamburg oder sonst wo teilen auch diese die Auffassung. Lassen wir uns überraschen.

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

Hamburger Versicherungsmakler AssetSecur zum Thema betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer

Betriebliche Altersvorsorge mit Entgeltumwandlung für Arbeitnehmer

 

betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung, hat man Ihnen als Arbeitnehmer schon einmal so etwas angeboten? Vielleicht gibt Ihnen Ihr Arbeitgeber sogar etwas dazu?  Dann beschäftigen  Sie sich vielleicht folgende Fragen: kann ich so einer Altersvorsorge überhaupt vertrauen? Ist der vom Arbeitgeber ausgewählte Anbieter bzw. Berater wirklich auf „meiner“ Seite? Wo ist der Haken? Was ist wenn ich meine Beiträge nicht mehr zahlen kann oder den Arbeitgeber wechsle? Was ist bei Arbeitslosigkeit? Ist es nicht viel einfacher und auch sicherer, wenn ich privat über meine Bank oder den mir schon bekannten Versicherungsexperten vorsorge? Ist vielleicht ein Bausparvertrag, eine Eigentumswohnung oder die geförderte Riesterrente eine bessere Alternative für mich?

betrieblcihe Altersvororge

Die gesetzliche Rente allein reicht nicht

Spätestens seit 2012 und der Diskussion über die von der Regierung erwogene „gesetzliche Zuschussrente“ ist vielen bewusst geworden sein, dass die gesetzliche Rente maximal eine Grundversorgung sein kann. Prognosen zeigen, dass ein Durchschnittsverdiener mit heute 2500.- € Bruttoeinkommen, der ca. 45 Jahre in die gesetzliche Rente einzahlt und in 30 Jahren in Rente geht, am Ende des Tages von einer Nettorente leben muss, die in etwa einer Kaufkraft von heute 800.- € netto entspricht. HIer geht es um das Thema Altersarmut. Denn 800.- €, das reicht schon heute in Hamburg oder München nicht einmal mehr für die Miete einer Dreizimmerwohnung aus. Es bedeutet, dass gewaltige persönliche Anstrengungen unternommen werden müssten, um Altersarmut in der Zukunft zu vermeiden. Das heißt  auch, dass z.B. 150.- € regelmäßig in irgendeine Versorgung eingezahlt allein  nicht ausreichen werden um im Alter auch nur annähernd den heutigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten können. Da Sie als Arbeitnehmer aber nur über ein begrenztes Budget verfügen, ist genau zu überlegen wie und wo Sie Ihr Geld  investieren sollten. Die betriebliche Altersvorsorge ist  ein lukrativer Weg  und sinnvoll wenn Sie gefördert vorsorgen wollen, ein hohes Sicherheitsbedürfnis an Wertstabilität haben und sicher sein wollen, dass die Zusatzrente auch garantiert bis zum Lebensende gezahlt wird. Häufig ist der Nettoaufwand bedingt durch Steuer- und Sozialabgabenvorteile deutlich weniger als der Sparbeitrag der dann tatsächlich in die betriebliche Altersvorsorge fließt. Wer viel Steuern zahlt kann durch die betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung auch viel sparen.

Hier ein interessanter Link für einen Vorteilsrechner auf einer Webseite initiiert durch die deutsche (gesetzliche) Rentenversicherung

Mehr zu diesem und anderen Vorteilen aber auch zu den Risiken und Nebenwirkungen erfahren Sie in meinem nächsten Blog Mit dem Thema „Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge“.

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

 

Hamburger Versicherungsmakler: lohnt sich die betriebliche Altersversorgung für Arbeitgeber?

betriebliche Altersversorgung

Ist eine betriebliche Altersversorgung  aus Arbeitgebersicht wirklich sinnvoll?

Wenn Sie Arbeitgeber sind, dann hatten Sie wahrscheinlich schon öfters mit der betrieblichen Altersversorgung  (bAV) zu tun. Sie haben sich dann vielleicht folgende Fragen gestellt: bAV, wofür soll das eigentlich gut sein? Das habe ich meinen Mitarbeitern doch schon vor Jahren angeboten. Aber es gab kaum Interesse, obwohl ausdrücklich allen die Gelegenheit gegeben wurde sich in einer Veranstaltung und sogar in Einzelberatungen zu informieren. Die betriebliche Altersversorgung, macht das dem Unternehmen nicht nur Arbeit und bringt unterm Strich nur wenig? Ist es nicht so, dass letzten Endes weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer wirklich Vorteile davon haben? Am Schluss sind doch eher der Berater und seine Produktgeber –  in der Regel eine Versicherungsgesellschaft – die Nutznießer.  Ich halte mal schön die Füße still und wenn jemand der Mitarbeiter eine bAV möchte, dann kann er ja zu mir kommen.

Argumente für die betriebliche Altersversorgung

Grundsätzlich gilt: unabhängig davon  ob Sie nun Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sind, macht es immer Sinn sich mit Dingen kritisch auseinanderzusetzen  und kritisch zu durchleuchten worin der Nutzen bestehen könnte oder auch nicht. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht bietet die bAV für den Arbeitgeber viele Chancen das Betriebsergebnis nachhaltig zu optimieren. Wenn sich z.B. nur 10 Arbeitnehmer entschließen 200.- € monatlich in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen, dann reduzieren sich die Lohnnebenkosten allein über die nächsten 10 Jahre um bis zu ca. 50.000.- €. Geben Sie einen Teil Ihrer Einsparung an die Mitarbeiterweiter, so können Sie diese zusätzlich motivieren. Das ist ein Grund dafür, dass die bAV in den letzten Jahren wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ein weiterer Grund ist der so genannte „war for talents“ dem Suchen nach geeigneten Arbeitskräften. Man könnte z.B. einmal in eine Stellenanzeige sinngemäß hineinschreiben „wir bieten Ihnen neben einer attraktiven Vergütung bis zu 500.- € monatliche lebenslange Betriebsrente“? Der Aufwand den Sie als Arbeitgeber hierfür – also für die betriebliche Altersversorgung -betreiben kann sogar steuer- und sozialversicherungsfrei sein und Sie können die Versorgungsverpflichtungen auf einen externen Versorgungsträger vollständig auslagern.

Mehr zum Thema aus Sicht eines renommierten Anbieters

Die richtigen Informationen sind wichtig

Recherchieren Sie oder lassen Sie sich beraten  wie eine einfache Umsetzung funktioniert und wie Sie tückische Klippen von Anfang an oder zukünftig  sicher umschiffen und den Juristen die sich zunehmend auf das lukrative Betätigungsfeld einschießen möglichst wenig Angriffsfläche geben. Die Gefahren, soviel sei an dieser Stelle verraten lauern nicht unbedingt allein da, wo man betriebliche Altersversorgung unterlässt sondern da wo sie schon lange eingerichtet wurde aber nicht richtig gepflegt wird. Wenn Sie sich ein neues Auto oder eine Maschine kaufen werden Ihnen bei mangelnder Wartung auch Teile oder alles um die Ohren fliegen. Wussten Sie z.B. welche Gefahren für Sie als Arbeitgeber bestehen wenn Arbeitnehmer eine bereits vorhandene Altersversorgung „mitbringen“ oder wenn eine Versorgung – auch wenn Sie der Arbeitnehmer selbst zahlt

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

– reduziert?

 

Versorgungsordnung und betriebliche Altersversorgung

Versorgungsordnung und betriebliche Altersversorgung

Warum eine Versorgungsordung in der betrieblichen Altersversorgung? Durch den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz müssen Arbeitgeber grundsätzlich alle Arbeitnehmer gleich über die betriebliche Altersversorgung informieren. Die Empfehlung ist dies schriftlich in Form einer Versorgungordnung zu tun, die man allen Arbeitnehmern zukommen lässt und so auch den Nachweis jederzeit erbringen zu können, dass alle informiert waren.

Häufig ist insbesondere bei kleineren Firmen zu beobachten, dass es dort zwar eine betriebliche Altersversorgung gibt eine Versorgungsordnung jedoch fehlt.

Die Versorgungsordnung ist aber auch ein sehr gutes Instrument Klarheit über Art und Umfang der betrieblichen Altersversorgung zu schaffen. Auf diesem Wege ist jederzeit sicher gestellt wie die betriebliche Altersversorgung funktioniert und schafft auch Sicherheit bei allen Beteiligten. Auch  wird durch diese Art der Dokumentation ein Übergang erleichtert wenn die Zuständigkeit des beauftragten Durchführers in der Firma einmal wechselt.

Was sollte in der Versorgungsordnung geregelt sein?

  • Nachfolgend eine unvollständige Aufzählung von Punkten die in einer Versorgungsordnung geregelt sein können:
  • Regelung, wer zum Beschäftigtenkreis gehört der unter die Versorgungordnung fällt,
  • Regelung der Durchführungswege (z.B. betriebliche Direktversicherung oder Pensionskasse);
  • Regelung wann Versorgungszusagen beginnen;
  • Festlegung  der Voraussetzungen für Entgeltumwandlungen;
  • Festlegung des Versorgungsträgers;
  • Bestimmung von Arbeitgeberzulagen;
  • Regelung wie mit „mitgebrachten“ Versorgungen neuer Mitarbeiter umgegangen wird und ob bzw. unter welchen Umständen diese Versorgungen im neuen Unternehmen weitergeführt werden können;
  • Höhe der Entgeltumwandlung;
  • Regelung der Unverfallbarkeit ;
  • Betragshöhe der Entgeltumwandlung;
  • Regelung in entgeltlosen Zeit wie z.B. bei Krankheit und Lohnfortzahlung oder bei Elternzeit;
  • Vertragsmodalitäten des Versorgungsträgers (z.B. Versicherers oder Pensionskasse);
  • Beginn der Leistung der Versorgung;
  • Regelungen der Portabilität;
  • Bestimmungen über die Dauer (Laufzeit) der Versorgungsordnung;
  • Festlegung wie die Angestellten informiert werden;
  • Festlegung wie die Angestellten beraten werden (z.B. durch externe Berater, Broschüren, Intranet etc.);

    Versorgungsordnung

Die betriebliche Altersversorgung in einem Unternehmen lebt

Durch Änderung von Gesetzen – z.B. – Änderung der Lebensarbeitszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung oder der Einführung von Unisex-Tarifen wird auch immer die betriebliche Altersversorgung tangiert. Aus diesem Grunde sollte auch die Versorgungsordnung in einem Unternehmen regelmäßig von einem  Fachjuristen überprüft und ggf. abgepasst werden.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie auch hier