Zuschussrente vom Hamburger Versicherungsmakler AssetSecur erklärt

Zuschussrente von Hamburger Versicherungsmakler AssetSecur erklärt

Die Zuschussrente ist bislang lediglich ein Gesetzesentwurf zur finanziellen Aufstockung von Niedrigrenten. Sie soll all die Menschen unterstützen, die trotz eines langen Arbeitslebens nur eine sehr niedrige gesetzliche Rente erhalten.  Diese staatliche Rentenaufstockung ist daher als eine Bekämpfung der Altersarmut gedacht.  Aber sie soll nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden.

Die Geburtsstunde der Zuschussrente

Der von Bundesarbeitsministerin Frau von der Leyen erarbeitete Gesetzesentwurf zur Zuschussrente ist bislang von keinem Siegeszug gekrönt. Das Thema wird sowohl in den Oppositionsparteien als auch innerhalb der Koalition heftig debattiert. Daher ist es fraglich, ob das geplante Gesetz im Bundestag Zustimmung finden wird. Geplant hatte Frau von der Leyen die Zuschussrente ab 2013, doch die heftige Kritik seitens vieler Politiker, Gewerkschaften und Sozialverbände rückt die Geburtsstunde der Zuschussrente in weite Ferne. Auch die Frage der Finanzierung der Kosten, die bis zum Jahr 2030 auf über drei Milliarden EUR geschätzt werden, bleibt völlig offen.

Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Zuschussrente

Menschen, die im Niedriglohnsektor gearbeitet haben und 40 Versicherungsjahre nachweisen können, werden, falls der Gesetzentwurf im Bundestag verabschiedet werden sollte, den Anspruch auf eine Zuschussrente erwerben. In diesen 4 Jahrzehnten müssen jedoch mindestens 30 Beschäftigungsjahre enthalten sein. Zeiten der Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Pflege Angehöriger, Kindererziehung, aber auch des Studiums sowie Zivil- und Wehrdienstes werden den Versicherungsjahren angerechnet.  Sämtliche monatlichen Alterseinkünfte wie die gesetzliche Rente, Betriebsrente, etc. werden dann bis zu maximal 850 EUR im Monat aufgestockt. Obwohl dieser Betrag nicht die drohende Altersarmut bekämpfen wird, ist er dennoch um 150 EUR höher als der staatliche Altersgrundsicherungsbetrag. Damit sollen jedoch insbesondere die Menschen belohnt werden, die mindestens 30 Jahre lang erwerbstätig waren und insgesamt 40 Versicherungsjahre vorweisen können. Den statistischen Erhebungen zufolge könnte dies bis zum Jahr 2030 1,3 Millionen Menschen betreffen. Die Finanzierung der Zuschussrente ist völlig ungewiss und könnte eine weitere Debatte der Generationengerechtigkeit nach sich ziehen. Wie unterschiedlich die Meinungen zu diesem Gesetzesentwurf innerhalb der Politiker sind, wird unter dem Portal der Tagesschauauf interessante Weise dargestellt.

Ist die Zuschussrente notwendig und sinnvoll?

Düstere Aussichten für junge Menschen

Jungen Menschen stehen harte Zeiten bevor. Sie müssen Rentenbeiträge leisten mit der Gewissheit, dass ihre spätere eigene Rente nicht ausreichen wird. Und sie müssen eine zusätzliche private Vorsorge treffen, die ihr Leben im Alter absichert. Daher haben bereits heute viele junge Menschen das Vertrauen in das deutsche Rentensystem verloren. Sie haben erkannt, dass sie nur mit dem zweiten und dritten Standbein der privaten und betrieblichen Altersversorgung ihren Lebensstandard auch im Alter sichern können.

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Altersarmut – ein Leben lang gearbeitet, für 140 Euro Rente?!

Es sind vor allem Frauen, die in so genannten Minijobs tätig sind, und damit später oft nur ein geringe Rente erhalten. Sie sind noch mehr darauf angewiesen, etwas für ihre Altersvorsorge zu tun; auch wenn der finanzielle Spielraum dafür in den meisten Fällen sehr gering ausfällt.

Ansonsten wird sich jedoch die gewohnte Lebensqualität im Alter kaum halten lassen: Selbst nach beispielsweise 45 Arbeitsjahren wird ihre Rente laut Berechnungen aus dem Bundessozialministerium noch unter dem Sozialhilfeniveau liegen. Demnach betrage selbst nach über vier Jahrzehnten Arbeit im Minijob der Anspruch auf Altersgeld auf Grundlage der heutigen Werte lediglich 139,95 Euro.

Auch wenn diesen Berufstätigen ab 2013 mit einer geplanten “Zuschussrente” geholfen werden soll, wird dies nicht ausreichen.

Eine Chance wird sich voraussichtlich durch die steigende Zuverdienstgrenze bieten, die ab 2013 dann 450 Euro statt bisher 400 Euro monatlich betragen soll. Wer kann, sollte damit beispielsweise eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen, die sich durch den Zinseszinseffekt langfristig auszahlen kann; und sich so eine breitere Basis für den Ruhestand schaffen.

Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die zudem steuerliche Vorteile oder staatliche Förderung bieten – verzichten Sie also auch als Minijobber nicht länger auf eine zusätzliche Altersvorsorge. Lassen Sie sich beraten, unverbindlich und kompetent.

>> Mehr darüber erfahren? Auf den Online-Seiten des manager-magazins: https://bit.ly/MtOZyQ.