Mehr Förderung für die Altersversorgung ab 2018

Mehr Förderung für die Altersversorgung

Es gibt mehr Förderung für die Altersversorgung ab 2018. Der Förderrahmen wurde für die betriebliche Altersversorgung, Basisrente (Rüruprente) und Riesterrente zum Teil deutlich erhöht. Zusätzlich gibt es völlig neue Regelungen in der betrieblichen Altersversorgung durch das in 2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Die wesentlichen Neuigkeiten entnehmen Sie bitte dem folgenden Text. Falls Sie Detailinformationen wünschen senden Sie mir gerne eine E-Mail oder vereinbaren Sie einen Telefontermin unter folgendem Terminlink

Mehr Förderung und Anreize in der betrieblichen Altersversorgung (bAV)

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BSRG) gibt es viele Verbesserungen in der betrieblichen Altersversorgung.

Statt bisher maximal 4.848 Euro, können jetzt maximal 6.240 Euro p.a. (520 Euro pro Monat) für die betriebliche Altersversorgung steuerfrei in die Durchführungswege Direktversicherung und Pensionskasse aufgewendet werden.

Arbeitgeber erhalten neue Anreize der Förderung für Geringverdiener. Der Arbeitgeber bekommt einen Zuschuss in Höhe von 30% vom Staat, wenn er Arbeitnehmern mit einem Einkommen bis 26.400 Euro p.a. zusätzlich 240 bis 480 € jährlich zum Gehalt für die betriebliche Altersversorgung zahlt.

Riesterrenten über betriebliche Altersversorgung werden künftig in der Auszahlungsphase nicht mehr verbeitragt innerhalb der gesetzlichen Pflege- und Rentenversicherung. Die Doppelverbeitragung entfällt somit.

Mehr steuerliche Förderung in der Basisrente (Rüruprente)

Der steuerliche Höchstbeitrag für die Basisrente (Rüruprente), der steuerlich pro Jahr maximal in Ansatz gebracht werden kann, beträgt neu 23.712 Euro. Davon werden 86% für den Abzug berücksichtigt. Für Ehegatten verdoppelt sich der Beitrag.

Mehr Zulage für Riester-Sparer

Garantiezins sinkt wegen LVRG
Mehr Förderung für die Altersversorgung

Mehr Förderung für die Altersversorgung gibt es auch bei Riesterverträgen. Ab 2018 gibt es maximal p.a. 175 Euro (bisher 154 Euro) Zulage für förderberechtigte Riester-Sparer. Für die volle Zulage müssen die förderberechtigten Sparer 4% der Einkünfte abzüglich Zulage(n) in den Riestervertrag einzahlen.

Beispiel

Bruttojahreseinkommen 30.000 Euro. Davon 4% = 1.200 €. Davon Abzug der Förderung in Höhe von 175 Euro ergibt einen Jahresbeitrag in Höhe von 1.025 Euro p.a. bzw. 85,42 € monatlich für die volle Förderung. Zusätzlich ist eine steuerliche Förderung – je nach Höhe des Einkommens – möglich.

Für zulagenfähige Kinder gilt nach wie vor folgende Regelung: maximal mögliche Förderung für Kinder, die ab 2008 geboren wurden: 300 € bzw. 185 Euro Kinder, die vor 2008 geboren wurden.

Riesterrente und Grundsicherung

Riesterrenten werden ab 2018 nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet.

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Hamburger Versicherungsmakler zu Riester Renten Zulagen

Riester Renten Zulagen – was ist davon wirklich zu halten?

FINANZTEST hat in der Ausgabe 9/2014 zum Thema Riester Renten Zulagen Stellung bezogen und titelt unter „Zulage mit neuem Glanz“. In der Vergangenheit war die Meinung zur Riesterrente nicht durchweg positiv und in der Ausgabe 12/2013 schnitten nur noch 5 Tarife mit dem Urteil „gut“ ab.

Die Kritik an der Förderung ist nun nicht mehr ganz so vehement, dennoch bemängeln die Tester  bürokratischen Aufwand und die teilweisen wenig profitablen und intransparenten Angebote.

Wegen der „glänzenden“ Zulagenrenditen geht man nun aber mit der staatlichen Förderung nicht mehr so hart ins Gericht. Diese Erkenntnis mag verwundern, denn eigentlich ist es nichts Neues, dass sogar Zulagenquoten von über 90% möglich sind (z.B. Mutter mit 3 Kindern in Elternzeit). Auch Geringverdiener mit zulagefähigen Kindern schneiden immer in der Regel immer gut ab. Deshalb – so meine Meinung – ist das Thema Riester Renten Zulagen auch meistens positiv zu sehen.

Riester Renten Zulage
Riester Renten Zulage

 

Für wen eignet sich die Riesterrente laut FINANZTEST?

Jungen Sparern denen ein eigenes Einkommen fehlt wird ebenso von der Riesterrente abgeraten wie Personen die älter als 50 Jahre alt sind. Den Älteren wird ebenso von Fondspolicen abgeraten.

 

Weitere Informationen zu Riester Renten Zulagen

Weiterhin erfahren Sie im Artikel Näheres über:

  • über die Höhe sicherer Riester Renten Zulagen
  • welcher Riester-Typ Sie sind
  • wie Sie die Riester-Förderung vollausschöpfen
  • wie Zulagen beantragen
  • wie Sie Steuervorteile ausschöpfen können

Den kompletten Artikel von FINANZTEST können Sie gegen einen geringen Kostenbeitrag unter folgendem Link herunterladen: vollständiger Artikel Finanztest

Wenn Sie für sich sofort und kostenlos verschiedene Tarife vergleichen und testen möchten haben Sie dazu auch die Möglichkeit unter folgendem Link: Riesterrente kostenfrei vergleichen bei AssetSecur SIEVEKING GRUPPE

Wenn Sie individuelle Fragen haben senden Sie uns einfach eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de oder rufen Sie uns an. Als unabhängiger Hamburger Versicherungsmakler freuen wir uns, wenn wir Ihnen weiter helfen können.

Pflege-Bahr – Förderung jetzt richtig nutzen

Pflege-Bahr seit Januar 2013 am Markt

Nun ist der Pflege-Bahr am Markt und wie sollte es anders sein beginnen Verbraucherschützer (ich weiß bis heute nicht was das genau ist und ein geschützter Begriff ist das ja übrigens auch nicht) und Medien beginnen zu nörgeln.

Deshalb an dieser Stelle ein sachlicher Beitrag zum Thema.

Da bisher zu wenig Personen zusätzlich privat für den Pflegefall vorsorgen hat die Bundesregierung durch eine Pflegereform den so genannten Pflege-Bahr ins Leben gerufen. Wie bei der Riester-Rente wird ein privates Vorsorgeprodukt gefördert. Wie dieses Produkt von den Verbrauchern angenommen wird bleibt erst einmal abzuwarten. Bisher war die Nachfrage an privaten Pflegeversicherungen sehr verhalten, obwohl der Bedarf im Grunde immens ist. Den neuen Pflege-Bahr – also die gesetzlich geförderte private Pflegeversicherung schlecht zu reden und zu schreiben  hilft selbstverständlich nicht weiter, dies wichtige Thema „Pflege“ in den Griff zu bekommen. Mehr zum Bedarf grundsätzlich lesen Sie in meinem kürzlich veröffentlichen Blog.

 

Was ist der Pflege-Bahr?

Folgende wesentliche  Besonderheiten gelten für den Pflege-Bahr

  • Förderung mit bis zu 60.- € pro Jahr für alle die pflegepflichtversichert sind
  • Eigener Mindesteigenbeitrag von mindestens 120.- € pro Jahr (inklusive Förderung)
  • Keine Gesundheitsfragen bei Antragstellung
  • Anbieter muss Vertrag annehmen (Kontrahierungszwang)
  • Keine Zuschläge oder Leistungsausschlüsse aufgrund erhöhter Gesundheitsrisiken
  • Mindestabsicherung in Höhe von monatlich 600.- € in Pflegestufe 3
  • Absicherung in allen Pflegestufen und auch bei Demenz

 

Pflege-Bahr – Verbaucherschützer nörgeln

Nachteilig auswirken kann sich der Kontrahierungszwang insofern, dass dieser sehr vorsichtig kalkuliert werden muss. Konkret kann das bedeuten: weniger Leistung als in den normalen Tarifen mit Gesundheitsprüfung. Auch monieren Verbraucherschützer dass Wartezeiten von 5 Jahren vereinbart werden.

 

Fazit

Trotz der oben aufgezeigten Aspekte beim Pflege-Bahr ist zu begrüßen, dass sich jetzt auch Personen die bereits gesundheitlich so angeschlagen sind, dass sie vorher keine Absicherung bekamen, jetzt die Chance auf Versicherung haben. Der Markt reagiert aber bisher eher verhalten. Es sind bis dato mit der Barmenia und HUK-Coburg sowie SIGNAL-IDUNA und Deutscher Ring  nur wenige Anbieter am Markt. Ein Hamburger Versicherungsmakler wie wir hat da bei einem Tarifvergleich noch überschaubaren Aufwand;-) Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der Anbieter und somit auch die Produktpalette auf Sicht erweitern werden.

Pflege-Bahr richtig nutzen

 

Pflege-Bahr günstig absichern

Der Pflege-Bahr Beitrag ist durchaus interessant. Eine 40-jährige Person bekommt z.B. beim Deutschen Ring oder der Signal-Iduna für 10.- € Eigenbeitrag im Monat 600.- € in Pflegestufe 3 abgesichert. Die Wartezeit kann durch einen interessanten Zusatztarif kompensiert werden. Ein 50-Jähriger Einsteiger zahlt ca. 18.- € Eigenbeitrag und selbst wer mit Alter 60 einsteigt ist mit ca. 30.- € Monatsbeitrag noch gut unterwegs.

 

Pflege-Bahr – machen Sie es richtig

Grundsätzlich ist meine Empfehlung als Versicherungsmakler sich dem Pflegerisiko zu stellen und sich auch adäquat abzusichern, denn es geht um Vermögenssicherung.

Erwin Pelzig zum Thema

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