Was bedeuten Unisex-Tarife? Blog Teil 1

Was bedeuten Unisex-Tarife? Teil 1

Unisex-Tarife, was ist das?

Das Thema Unisex-Tarife bewegt derzeit Millionen und vor allem Männer, denn es geht um Beitragssteigerungen von bis zu 57 Prozent. Aufgrund des Interesses an mehr Informationen und  Hintergründen werde ich an dieser Stelle vieles was relevant ist konkret zusammenfassen.

Was bedeutet Unisex?

Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes dürfen Versicherungen ab dem 21.12.2012 nur noch einheitliche Tarife für Männer und Frauen anbieten. Geschlechtsspezifische  Unterschiede hinsichtlich der Beiträge darf es dann nicht mehr  geben. Wichtig: entscheidend ist dass die Police am 21.12.2012 erstellt ist. Es ist davon auszugehen, dass es einen erheblichen Run auf die alten Tarife geben wird. Wer also erst im November oder noch später seine Versicherung beantragt, der könnte schon viel zu spät unterwegs sein. Insbesondere Versicherungen mit Gesundheitsfragen wie z.B. die Berufsunfähigkeitsversicherung oder private Krankenversicherung sollten möglichst bald beantragt werden, wenn es hierfür Bedarf gibt, denn der Countdown läuft!

Unisex-Tarife bedeuten  für Männer Beitragssteigerungen von bis zu 57%. Aber auch Frauen werden betroffen sein, auch wenn es in vielen Tarifen für Frauen Besserstellungen geben wird. Jeder sollte jetzt einen Unisex-Check durchführen und prüfen welche Versicherungen er jetzt noch abschließen will, um so dauerhaft von deutlich günstigeren Beiträgen zu profitieren.

Warum gibt es bis heute geschlechtsspezifische Tarife?

Der Versicherer kalkuliert seinen Preis anhand statistischer Risiken. Steigt die Wahrscheinlichkeit der Versicherungsleistung, dann steigt auch der Preis, also der Beitrag. Frauen leben in Deutschland zum Beispiel statistisch 5 Jahre länger als Männer und nehmen bei einer Rentenversicherung deshalb im Schnitt länger Leistungen in Anspruch als Männer. Für die neuen Unisex-Tarife wird das unterschiedliche Langlebigkeitsrisiko nicht mehr relevant sein dürfen. Durch die neuen Unisex-Tarife werden Männer folglich bei gleichem Beitrag zukünftig weniger und die Frauen mehr Rente erhalten.

Wer sollte dieses Jahr noch reagieren?

Vorab: schon jetzt berichten viele Versicherungsmakler, dass die Beratungskapazitäten deutlich geringer geworden sind. Ein Hamburger Versicherungsmakler sagte sogar, dass er im Moment nur noch Bestandkunden und keine Neukunden mehr beraten kann. Dieser Versicherungsmakler mag eine deutliche Ausnahme sein, doch allgemein ist eine sehr starke Zunahme an Informationsbedarf zu verzeichnen. Es ist auch daran zu denken, dass die Zeit bei Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen bereits heute knapp ist, denn es zählt das Datum der Policierung nicht der Beantragung und die Gesundheitsfragen im Antrag verzögern die Bearbeitung ab Antrag teilweise erheblich. Mein Tipp: besser jetzt kümmern!

Männer und Frauen sollten beim Unisex-Check bei Personenversicherungen wie folgt vorgehen:

Männer: deutliche Beitragsvorteile gibt es noch bei Rentenversicherungen (Privatrente, Rüruprente und Rente in der betrieblichen Altersversorgung) sowie in der privaten Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und vor allem Pflegeversicherung.

Unisextarife
Unisex-Tarife beraten lassen

Frauen: Frauen haben derzeit noch einen deutlichen Vorteil in der Lebensversicherung, Risikolebensversicherung und Sterbegeldversicherung.  Aber wichtig: Frauen, die sich schon jetzt bei den Tarifen versichern wollen, die sich ab dem 21.12. beitragsmäßig verbessern müssen nicht warten und sollten es auch nicht tun. Denn viele Versicherer bieten schon jetzt die Option die alten Tarife später in die neuen UNISEX-Tarife umzustellen. So profitieren Frauen dreifach, Vom günstigeren Eintrittsalter, vom zusätzlichen Zinseszinseffekt und der neuen Kalkulation. Der Unisex-Check lohnt also. Rechtzeitige Information macht demzufolge Sinn, z.B. im Internet, beim Berater Ihres Vertrauens oder zum Beispiel einer kostenfreien Onlineberatung z.B. bequem  von zu Hause aus.

Hier geht es zum Gratistermin Onlineberatung

Mehr zu den einzelnen Versicherungen im Unisex-Check und was genau in Bezug auf Unisex-Tarife zu prüfen ist, erfahren Sie in einem der nächsten Blogs. Abonnieren Sie diesen Blog und Sie sind automatisch dabei.

 

 

 

 

 

Auch interessiert an betrieblicher Altersvorsorge?

In den Medien, in den Firmen, unter Kollegen und Bekannten wird die Suche nach zusätzlichen Vorsorgemöglichkeiten immer mehr zum Thema. Punkte wie höheres Renteneintrittsalter, tatsächliche Rentenhöhe oder vorzeitiger Ruhestand sorgen allgemein für steigendes Interesse – auch in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Das ergab eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Towers Watson, die das Thema aus dem Blickwinkel der Arbeitnehmer betrachtet.

Dabei traten ein paar besonders wichtige Ergebnisse zutage, gerade in Bezug auf die bAV, die auch als Betriebs- oder Firmenrente bezeichnet wird. Für viele Befragte gilt sie im Ruhestand, neben der gesetzlichen Rente, bereits als zweitwichtigste Einkommensquelle, noch vor Ersparnissen beziehungsweise Wohneigentum.

Drei Viertel aller – immerhin 3.000 – befragten Arbeitnehmer waren grundsätzlich bereit, einen Teil ihres Gehaltes in eine garantierte bAV-Rente umzuwandeln, die später die gesetzliche Rente ergänzen soll.

Diese so genannte Entgeltumwandlung ist allerdings in der Praxis noch nicht stark verbreitet, obwohl sie sich doch dank staatlicher Förderung und/oder Beteiligung des Arbeitgebers richtig auszahlen kann. Zumal für die meisten bAV-Interessenten Sicherheit klar vor Rendite geht, und sich viele einen Inflationsschutz für ihre späteren Rentenzahlungen wünschen.

Insofern kann es für jeden Arbeitnehmer vorteilhaft sein, auf eine betriebliche Zusatzrente zu setzen – wir freuen uns auf Ihr wachsendes Interesse und beraten Sie gerne unabhängig und kompetent.

>> Was bAV heute schon für Arbeitnehmer morgen leisten kann, erfahren Sie auf den Online-Seiten des Fachmagazins DAS INVESTMENT: https://bit.ly/NNGxeU.