Berufsunfähigkeitsversicherungsrente als betriebliche Altersversorgung sinvoll?

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV (betrieblichen Altersversorgung)

Versicherungspflichtige die eine Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV abschließen, können einiges an Geld sparen. Auch für Arbeitgeber kann sich die Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV lohnen: Die Unternehmen sparen Lohnnebenkosten, welche sie zur besonderen Motivation ihrer Arbeitnehmer reinvestieren können und verhelfen den Mitarbeitern damit zu einer kostengünstigen Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV und verbessern zugleich ihr Image.

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV schützt vor finanziellem Absturz

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung gehört zu den elementaren Versicherungen, die jeder Arbeitnehmer haben sollte. Sie bewahrt vor dem privaten finanziellen Absturz, sollte jemand beispielsweise aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr in seinem Beruf arbeiten können. Je älter man bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto schwerer ist es, ein preislich akzeptables Angebot zu finden sowie die Gesundheitsprüfung bei Antragstellung zu bestehen. Je älter man bei Antragstellung ist, desto größer ist die Gefahr, dass der Versicherer aufgrund von Vorerkrankungen beim Antragsteller den Versicherungsschutz einschränkt oder sogar ablehnt.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV hat Vorteile

Insbesondere junge Menschen haben gute Möglichkeiten, sich günstig und zu guten Bedingungen zu versichern. Das gilt auch für die Berufs­unfähigkeitsversicherung in der bAV. Für junge Arbeitnehmer ist die frühzeitige Versicherung besonders wichtig: Werden sie berufs­unfähig haben Sie oft noch nicht einmal Anspruch auf die magere Erwerbs­minderungs­rente vom Staat.

Wird eine Berufsunfähigkeitsrente über den Arbeitgeber angeboten hat das häufig folgende zusätzliche Vorteile:

 

  • Deutlich weniger Nettoaufwand durch weniger Steuer- und Sozialversicherungsaufwand
  • Günstigere Beiträge durch Sonderkonditionen des Arbeitgebers beim Versicherer
  • Wegfall der Gesundheitsfragen bei Antragsprüfung durch Rahmenvertrag des Arbeitgebers

Insbesondere der Vorteil, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich ist, schafft für viele Arbeitnehmer überhaupt erst die Voraussetzung sich ohne Einschränkungen versichern zu können. Wer schon einmal einen Antrag mit Gesundheitsfragen gestellt hat, weiß wie schwierig das sonst sein kann, denn z.B. Allergien, Rückenverspannungen, Besuche beim Psychotherapeuten innerhalb der letzten 5 bis 10 Jahre können den vollumfänglichen Versicherungsschutz gefährden.

Hat die Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV auch Nachteile?

Die Versicherung ist durch Steuer- und Sozialversicherungsvorteile regelmäßig nur halb so teuer wie wenn man sie privat abschließt. Im Leistungsfall, also dann wenn man die Rente tatsächlich in Anspruch nehmen muss wird die betriebliche Berufsunfähigkeitsrente aber höher besteuert als die private. Das heißt, die Rentenhöhe sollte bei Abschluss höher bemessen werden. Unterm Strich bleibt aber in den meisten Fällen dennoch ein deutlicher Kostenvorteil.

Bietet der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag über einen Versicherer an hat das zwar die oben beschriebenen Vorteile, aber man muss dann genau das Bedingungswerk akzeptieren dass der angebotenen Tarif vorsieht. Das heißt hier fehlt eine konkrete Auswahl.

Arbeitgeber senkt Kosten und stärkt Betriebsimage

Nicht ausschließlich Arbeitnehmer profitieren von der Berufsunfähigkeitsversicherung in der bAV. Mit jedem einzelnen Euro Entgeltumwandlung reduziert auch der Arbeitgeber rund 20 Prozent seiner Lohnnebenkosten. Wer sein Unternehmensimage als sozialer Arbeitgeber in den Vordergrund stellen will, der gibt die Einsparungen ganz oder zum Teil weiter. So kann der Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung der Arbeitnehmer zusätzlich gesenkt werden.