Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür?

Private Rentenversicherung wofür ist eine Frage, die wir auch öfters als Versicherungsmakler aus Hamburg gestellt bekommen. Wofür die gesetzliche Rente gut ist, das erschließt sich fast jedem. Wir alle kennen die gesetzliche Rentenversicherung und wissen, dass diese den meisten von uns ein lebenslanges Einkommen sichert. Die gesetzliche Rentenversicherung so wie wir sie in Deutschland als sehr wichtiges Standbein der Altersvorsorge kennen garantiert uns, dass sie ein Leben lang gezahlt wird. Das ist bei der privaten Rentenversicherung nicht anders. Die normale private Rentenversicherung soll uns zusichern, dass diese lebenslang gezahlt wird. Das schützt uns vor der Gefahr, dass wir noch leben, während die Zusatzversorgung, die wir uns aufgebaut haben aufgezehrt ist. Während die gesetzliche Rente aber für die viele von uns eine „Pflichtveranstaltung“ ist, kann man sich um die private Rente nur selbst und eigenverantwortlich kümmern.

Wie rentabel ist die private Rentenversicherung?

Wie rentabel die private Rentenversicherung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Der Verzinsung der angelegten Sparanteile
  • Der Kosten für das Produkt
  • Dem Grad der Sicherheit
  • Der Dauer der Rentenzahlung

Über die ersten drei Parameter kann man viel lesen und es gibt zahlreiche Produkte, die sich stark unterscheiden. Bei der Verzinsung spielt es eine Rolle, wie man finanziert ist, also ob z.B. mehr Gelder in festverzinsliche Anlagen oder z.B. in Aktienfonds fließen. Auch die Kosten für das Produkt wie Abschlusskosten (davon lebt der Vermittler) oder Verwaltungskosten sind heute in der Darstellung durch den Verbraucherschutz recht transparent, sodass es heute nicht mehr sein muss, dass man auf extrem teure Produkte hereinfällt und nur die anderen daran verdienen, der Verbraucher aber selbst auf keinen grünen Zweig kommt.

Private Rentenversicherung wofür?

private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)
private Rentenversicherung (Quelle: Fotolia)

Die private Rentenversicherung ist im Grunde mit keiner anderen Anlage zu vergleichen, da wir nicht wissen wie lange gezahlt wird und weil wir nicht wissen wie lange wir leben. Sie ist eine Zusatzversorgung – ein zusätzliches Einkommen – das im Regelfall zur gesetzlichen Rente dazukommt, da die gesetzliche Rente allein nicht reicht. Die private Rentenversicherung kann nur eigenverantwortlich abgeschlossen werden. Sie schützt vor Altersarmut.

Mehr Informationen zum Thema und weiteren Aspekten und Arten der privaten und betrieblichen Altersversorgung erhalten Sie vom Versicherungsmakler aus Hamburg AssetSecur GmbH

Informieren Sie sich zum Beispiel über:

Riesterrente

Rüruprente

private Rentenversicherung

betriebliche Altersvorsorge

Ihr Versicherungsmakler Hamburg – AssetSecur informiert!

 

Tatort Pflegeheim und Pflegeversicherung

Tatort Pflegeheim und wozu Pflegeversicherung

Tatort Pflegeheim und wozu Pflegeversicherung? Zum Thema Pflegeversicherung erreichen uns als Versicherungsmakler in Hamburg immer wieder Fragen. Durch den Tatort Film, ausgestrahlt am 11.3. in der ARD ist das Thema Pflege mal wieder mehr in den Fokus gerückt. Unterm Strich ist die Abfrage nach Informationen auch an uns als Versicherungsmakler schon beachtlich, die Nachfrage an einer privaten Pflegeversicherung bzw. deren tatsächlichen Umsetzung ist aber eher unterdurchschnittlich gemessen an anderen Vorsorgeprodukten.

Ein Vergleich:

Wer zum Zahnarzt muss und seine Zähne sanieren lässt, kann pro Implantat mit ca. 2000 € Kosten rechnen. Macht bei z.B. 2 Zähnen 4000 €. Es kann im Einzelfall natürlich auch teurer werden, aber meistens zieht die Versicherung schon vorher einen „Kostendeckel“ ein. Trotzdem ist die Nachfrage nach Zahnzusatztarifen relativ hoch, obwohl das finanzielle Risiko relativ gering ist.

 

Tatort Hamburg

Wer  in Hamburg Pflegefall ist und eingruppiert in Pflegegrad 3 (insgesamt gibt es 5 Pflegegrade), erhält monatlich 1298 € gesetzliche Leistung, hat aber durchschnittlich einen realen Bedarf in Höhe von 2.365 €, wenn von einem ambulanten Pflegedienst gepflegt wird. Macht 1067 € Versorgungslücke im Monat, bzw. 12804 € MINUS pro Jahr.

Im Pflegegrad 4 und nach Verrechnung der gesetzlichen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beträgt das MINUS 28.632 € pro Jahr. 4 Jahre Pflegheim würden mehr als 100.000 € Eigenkosten bedeuten.

Kosten Tatort Pflegeheim Hamburg

Wer in Hamburg Pflegefall im Pflegegrad 3 ist und vollstationäre in einem durchschnittlichen Pflegeheim bekommt hat ein jährliches MINUS von 24.264 €.

Pflegeversicherung (Quelle: Fotolia)
Pflegeversicherung (Quelle: Fotolia)

Die Kosten für Pflege sind immens. Hinzukommt: Kinder haften für die Eltern, wenn diese nicht mehr leistungsfähig sind. Das heißt, die Kinder werden finanziell mit herangezogen.

Was also spricht gegen eine private Pflegeversicherung, die für die Kosten im Ernstfall einspringt? Die Wahrscheinlichkeit, Pflegefall zu werden ist groß. Je früher man sich absichert, desto günstiger ist der Beitrag.

Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Website zum Thema Pflegeversicherung

Erfahren Sie auf unserer Website mehr zu folgenden Apsekten der privaten Pflegeversicherung

  • Die richtige Pflegeversicherung
  • wofür private Pflegeversicherung
  • Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung
  • Pflegerente oder Pflegetagegeld
  • Wie hoch sind die Kosten im Pflegefall
  • Pflege-Bahr, die staatlich geförderte private Pflegeversicherung
  • Ab welchem Alter ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll
  • Worauf man bei der Tarifauswahl unbedingt achten sollte, denn die Leistungsunterschiede sind erheblich

Für Interessierte hier unsere Musterbroschüre zum Thema

Interesse an einer unverbindlichen kostenfreien Beratung aber an einem verbindlichen Beratungstermin?

Hier geht´s zum Terminkalender

 

 

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel aus der Praxis

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel, danach wird immer häufiger gefragt. Was bedeutet das neue Gesetz für die Praxis?

Eine kurze Übersicht zu Betriebsrentenstärkungsgesetz – BRSG 2018

Im Sommer 2017 wurde dieses neue Gesetz (BRSG) verabschiedet. Am 1. Januar 2018 ist es in Kraft getreten. Dabei werden insbesondere folgende Themenbereiche – teilweise neu – geregelt:

  • die Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens (Höhe des Betrags, der steuerlich gefördert bzw. steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge aufgewendet werden darf).
  • Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge (Regelung, was steuerfrei nachgezahlt werden darf für volle Kalenderjahre, in denen ein Arbeitsversverhältnis bestand, es aber keine Bezüge gab, zum Beipiel Elternzeit).
  • Erweiterte steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Auscheiden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (steuerfreie Abfindung durch die Möglichkeit aufgrund von Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis steuerfreie Beträge in die betriebliche Altersversorgung zahlen zu können).
  • Förderbeiträge für Geringverdiener (Neue Möglichkeit des Arbeitgebers, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine betriebliche Altersversorgung zu finanzieren und hierfür mit 30% vom Staat bezuschusst zu werden)
  • Freibetrag für die Grundsicherung (Schaffung einer neuen sozialverträglichen Regelung. Im definierten Rahmen wird Eigenvorsorge durch Riesterrente / betriebliche Altersversorgung nicht mehr mit Grundsicherung der Rentnerinnen und Rentner verrechnet).
  • Doppelverbeitragung und Rieserrente (Verbesserung dadurch, dass es keine Doppelverbeitragung bei der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung mehr geben soll)
  • Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss für Neuverträge in der betrieblichen Altersversorgung (Arbeitgeber muss ab 2019 Zuschüsse in Höhe von 15% zahlen, sofern er Sozialversicherung einspart. Für bestehene Verträge gilt dies ab 2022)
Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel. Quelle Fotolia
Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel. Quelle Fotolia

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beispiel aus der Praxis

Insbesondere der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss wirft in der Praxis Fragen auf.

Betriebsrentenstärkungsgesetz Beipiel-Praxis-Fragen:

  • Ist es für Arbeitnehmer sinnvoll mit dem Beginn einer neuen betrieblichen Altersversorgung per Lohnumwandlung bis 2019 zu warten?
  • Was ist wenn eine bestehende Versorgung im Jahre oder 2019 erhöht wird?
  • Gilt diese Erhöhung dann als Neuvertrag oder Bestand und wird ab 2019 oder 2022 mit verpflichtendem Arbeitgeberzuschuss gefördert?
  • Kann der Arbeitgber die Arbeitnehmerfreundliche Regelung auch schon ab 2018 einführen?

Möchten Sie mehr erfahren? Haben Sie Fragen zur Praxis?

Weitere Infos finden Sie zum Beipspiel hier

Möchten Sie auch mehr wissen über staatlich geförderte private Altersversorgung? Dann schauen Sie hier

Versicherungen vergleichen

Versicherungen vergleichen beim Versicherungsmakler aus Hamburg AssetSecur GmbH

Versicherungen vergleichen, insbesondere wenn es um den Vorsorgebereich geht, das geht jetzt noch einfacher, wenn Sie auf unserer Website unterwegs sind. Wir haben unsere Seite neu gestaltet. Mehr Informationen – weniger Schnickschnack!

Hier geht´s zur Website!

Gleich auf der Hauptseite finden Sie einfache und informative Vergleichsrechner. Außerdem haben wir unsere erklärenden Videos aktualisiert und ebenfalls übersichtlich auf der Hauptseite für Sie positioniert. In kurzen Filmen mit ca. 4 Minuten Länger wird Ihnen erklärt, wonach wir häufig gefragt werden. Gehen Sie einfach auf unsere Website Assetsecur.

Sehen Sie sich zum Beipsiel kurzen unsere Erklärvideos zu folgenden Themen an:

Lebensversicherung widerrufen: lohnt sich das? Wie geht das? Was kommt dabei heraus?

Tarifoptimierung PKV, die optimale Lösung, wenn die private Krankenversicherung zu teuer geworden ist!

Berufsunfähigkeitsversicherung: so sichern Sie sich richtig ab!

Krankenzusatzversicherung: die sinnvolle Ergänzung für gesetzlich Krankenversicherte!

Rüruprente: Steuern sparen und vorsorgen!

Versicherungen vergleichen
Versicherungen vergleichen, Quelle Fotolia

 

Möchten Sie einen Versicherungsvergleich? Dann nutzen Sie unsere aktualisierten Vergleichsrechner!

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Private Krankenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Zahnzusatzversicherung
  • Stationäre Zusatzversicherung
  • Reisekrankenversicherung
  • Reisekrankenversicherung für Au Pair, Schüler und Studenten

Egal, ob Sie für den Vorsorgebereich Versicherungen vergleichen wollen oder sich einfach nur informieren möchten,  schauen Sie sich jetzt unsere neu gestaltete Seite an.

Versicherungsvergleich jetzt auch komfortabel auf dem Smartphone oder dem Tablet-PC.

Vergleichen und Videos anschauen auf dem Smartphone oder  Tablet-PC, auch das können Sie jetzt komfortabel und ohne mit der Lupe zu suchen auf der AssetSecur Seite. Probieren Sie es einfach aus.

Versicherungsvergleich beim Versicherungsmakler aus Hamburg AssetSecur GmbH

 

Übrigens:

Auf unserem neu gestalteten BLOG finden Sie stets aktuelle Informationen. Lesen Sie über die neuen Fördermöglichkeiten zu staatlich geförderten Altersversorgung (betriebliche Altersversorgung, Riesterrente, Rüruprente).

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen und Insiderinfos zu Vorsorgethemen haben möchten, dann sind wir gerne für Sie da. Senden Sie uns einfach eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de oder rufen Sie uns an.

Betriebsrentenstärkungsgesetz BRSG Versicherungsmakler Hamburg

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

Am 1. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) mit weitreichenden Folgen auf Arbeitgeberseite und mit vielen neuen zusätzlichen Vorteilen für Arbeitnehmer in Kraft getreten. Insbesondere hervorzuheben sind der erweiterte steuerliche Förderrahmen, der ab 2018 gilt sowie der bevorstehende verpflichtende BRSG Arbeitgeberzuschuss für alle Entgeltumwandlungen für Arbeitgeber.  Arbeitgeber sollten spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen in Form einer Versorgungsordnung schaffen. Für Arbeitnehmer bieten sich viele neue Anreize.

Wesentliche Eckpunkte des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) sind:

  • Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

  • Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

  • Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

  • Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

  • Neue Förderung für Geringverdiener

  • Freibetrag für die Grundsicherung

  • Verbesserung bei Riesterrenten

  • Das Sozialpartnermodell

Wir empfehlen dringend spätestens jetzt rechtsverbindliche Grundlagen im Unternehmen zu schaffen, z.B. durch eine Versorgungsordnung. Eine Versorgungsordnung sollte von einem fachkundigen Juristen erstellt und auch regelmäßig überprüft werden. Als unabhängiger Versicherungsmakler haben wir entsprechende Anwälte in unserem Netzwerk. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Unterstützung benötigen oder schreiben eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Konkretes zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG 2018)

Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens

Ab 2018 gilt ein einheitlicher steuerlicher Förderrahmen in Höhe von 8% der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die gesetzliche Rentenversicherung. Das heißt konkret, dass der Förderrahmen verdoppelt wurde und ab 2018 8% der BBG aufgewendet werden dürfen. Aktuell (Stand 2018) ist daher der steuerfreie Förderrahmen 520 € statt 260 € monatlich bzw. 6.240 € statt 3.120 € pro Jahr. Die steuerliche Förderung gilt für Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen. Der bisherige zusätzliche Steuerbetrag in Höhe von jährlich 1.800 € entfällt.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer: prüfen Sie, ob Sie Ihre Altersversorgung erhöhen und so die neuen zusätzlichen steuerlichen Möglichkeiten nutzen können. Überprüfen Sie auch, ob Sie Ihre Versorgung zu alten und ggf. somit deutlich höheren Garantiezinsen anpassen können. Wenn Sie Hilfestellung benötigen, dann sind wir gerne für Sie da.

Verpflichtender BRSG Arbeitgeberzuschuss

Arbeitgeber sind ab 2019 verpflichtet, im Rahmen der Entgeltumwandlung 15% Zuschuss zu zahlen. Für bestehende Zusagen gilt die Zuschusspflicht ab 2022. Über Tarifverträge kann hiervon ggf. eine abweichende Regelung vorgenommen werden.

Praxistipp für Arbeitgeber: Treffen Sie rechtzeitig eine eindeutige Regelung in Form einer Versorgungsordnung. Aktuelles Arbeitgeberrisiko: Bestehende Zuschussregelungen werden nicht automatisch auf die neue Verpflichtung angerechnet, d.h. wer seine Arbeitnehmer z. B. schon mit 10% fördert, muss ggf. bei bestehenden Verträgen ab 2022 zusätzlich mit 15% fördern.

Möglichkeit der Nachdotierung für Kalenderjahre ohne Entgeltbezüge

Für Zeiten (volle Kalenderjahre), in denen das Dienstverhältnis ruht (z.B. wegen Elternzeit), können nachträglich steuerfreie Beiträge gezahlt werden. Die Nachzahlung ist auf 8% der BBG begrenzt. Die Nachzahlungsoption gilt 10 Jahre rückwirkend und gilt erstmals für das Kalenderjahr 2018. Die neue Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Steuerbegünstigte Möglichkeiten bei Ausscheiden von Arbeitnehmern

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sieht vor, dass ab 2018 für ausscheidende Arbeitnehmer zusätzlich zu den normalen Beiträgen in die betriebliche Altersvorsorge steuerfreie Beiträge aus dem Unternehmen eingezahlt werden können. Der neue steuerliche Rahmen sieht zusätzlich 4% der BBG pro geleistetem Dienstjahr als steuerfreien Einmalbeitrag vor. Maximal können 10 Jahre angerechnet werden. Diese Regelung gilt nicht für die Sozialabgaben.

Praxistipp BRSG
Praxistipp BRSG

Praxistipp für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Bis zu 31.200 € (Stand 2018) sind als zusätzliche steuerfreie Aufwendung in die betriebliche Altersvorsorge möglich. Dieses einfache Verfahren macht Abfindungszahlungen noch interessanter.

Neue Förderung für Geringverdiener

Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgeber ab 2018 Geringverdiener mit einem Bruttomonatseinkommen bis 2.200 € im Monat fördern und erhalten hierfür einen Zuschuss in Höhe von 30% durch den Staat. Voraussetzungen nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sind unter anderem eine spezielle Kalkulation des Versorgungsträgers (ungezillmerte Tarife) sowie ein erstes Dienstverhältnis durch den geförderten Geringverdiener. Der maximale Arbeitgeberbeitrag ist 480 € p.a., der maximale Zuschuss durch den Staat an den Arbeitgeber beträgt 30% (144.- € p.a.) Die neue Regelung ist aufgenommen in den § 100 EStG.

Freibetrag auf die Grundsicherung

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) stellt ab sofort Bürger mit geringen Rentenhöhen besser. Leistungen aus geförderten Altersvorsorgemodellen (Rüruprente, Riesterrente, betriebliche Altersversorgung) werden nun teilweise auf die Grundsicherung angerechnet. Maximal sind derzeit 204,50 € absetzbar (Stand 2018).

Verbesserung bei Riesterrenten

Für bestehende und neue Riesterrentenverträge in der betrieblichen Altersvorsorge sind ab 2018 in der Verrentungsphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zu zahlen. Zusätzlich wird ab 2018 die maximale Grundzulage vom 154 € auf 175 € angehoben.

Das Sozialpartnermodell

Das Sozialpartnermodell ist Teil des Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) und tritt quasi zusätzlich und parallel zur bisherigen betrieblichen Altersversorgung in Kraft. Regelungen des neuen Sozialpartnermodells können nur im Rahmen eines für beide Seiten gültigen Tarifvertrags getroffen werden. Branchenkenner gehen derzeit davon aus, dass es erste Modelle nicht vor 2019 geben wird. Offensichtlich scheint es auch kritische Stimmen hierzu aus den Reihen der Tarifpartner, insbesondere einiger Gewerkschaften zu geben. Das liegt wohl insbesondere auch daran, dass das Sozialpartnermodell eine reine Beitragszusage des Arbeitgebers vorsieht, wodurch anders als bei der herkömmlichen betrieblichen Altersvorsorge keine Leistungen für den Arbeitnehmer garantiert werden. Für den Arbeitgeber erfolgt zwar die Verpflichtung den Beitrag zu zahlen, aber nach dem Prinzip „zahl und vergiss“, denn er muss anders als bisher für die späteren Leistungen keine Garantien aussprechen. Hier mehren sich offensichtlich Stimmen, dass dies für die Arbeitnehmer im Vergleich zur bestehenden Regelung nachteilig ist. Es bleibt abzuwarten, wann die ersten Modelle auf den Markt kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Januar 2018) hat das Sozialpartnermodell noch keinerlei praktische Umsetzungsrelevanz.

Fazit:

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz schafft viele neue Regelungen und Verbesserungen auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es gibt viele neue Anreize, welche die betriebliche Altersversorgung lukrativ machen. Arbeitgebern ist aufgrund der vielen neuen Regelungen dringend zu empfehlen, bestehende Versorgungsordnungen anzupassen. Sollte es noch keine Versorgungsordnung im Unternehmen geben, sollte das Betriebsrentenstärkungsgesetz Anlass geben spätestens jetzt eine eindeutige und rechtsverbindliche Regelung zu schaffen.

Für den Fall, dass Sie bei der Erstellung einer Versorgungsordnung Unterstützung benötigen, haben wir fachlich versierte Juristen in unserem Netzwerk, die Ihnen gerne weiterhelfen. Bei Fragen senden Sie uns eine E-Mail an assetsecur@sieveking.de

Mehr Förderung für die Altersversorgung ab 2018

Mehr Förderung für die Altersversorgung

Es gibt mehr Förderung für die Altersversorgung ab 2018. Der Förderrahmen wurde für die betriebliche Altersversorgung, Basisrente (Rüruprente) und Riesterrente zum Teil deutlich erhöht. Zusätzlich gibt es völlig neue Regelungen in der betrieblichen Altersversorgung durch das in 2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Die wesentlichen Neuigkeiten entnehmen Sie bitte dem folgenden Text. Falls Sie Detailinformationen wünschen senden Sie mir gerne eine E-Mail oder vereinbaren Sie einen Telefontermin unter folgendem Terminlink

Mehr Förderung und Anreize in der betrieblichen Altersversorgung (bAV)

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BSRG) gibt es viele Verbesserungen in der betrieblichen Altersversorgung.

Statt bisher maximal 4.848 Euro, können jetzt maximal 6.240 Euro p.a. (520 Euro pro Monat) für die betriebliche Altersversorgung steuerfrei in die Durchführungswege Direktversicherung und Pensionskasse aufgewendet werden.

Arbeitgeber erhalten neue Anreize der Förderung für Geringverdiener. Der Arbeitgeber bekommt einen Zuschuss in Höhe von 30% vom Staat, wenn er Arbeitnehmern mit einem Einkommen bis 26.400 Euro p.a. zusätzlich 240 bis 480 € jährlich zum Gehalt für die betriebliche Altersversorgung zahlt.

Riesterrenten über betriebliche Altersversorgung werden künftig in der Auszahlungsphase nicht mehr verbeitragt innerhalb der gesetzlichen Pflege- und Rentenversicherung. Die Doppelverbeitragung entfällt somit.

Mehr steuerliche Förderung in der Basisrente (Rüruprente)

Der steuerliche Höchstbeitrag für die Basisrente (Rüruprente), der steuerlich pro Jahr maximal in Ansatz gebracht werden kann, beträgt neu 23.712 Euro. Davon werden 86% für den Abzug berücksichtigt. Für Ehegatten verdoppelt sich der Beitrag.

Mehr Zulage für Riester-Sparer

Garantiezins sinkt wegen LVRG
Mehr Förderung für die Altersversorgung

Mehr Förderung für die Altersversorgung gibt es auch bei Riesterverträgen. Ab 2018 gibt es maximal p.a. 175 Euro (bisher 154 Euro) Zulage für förderberechtigte Riester-Sparer. Für die volle Zulage müssen die förderberechtigten Sparer 4% der Einkünfte abzüglich Zulage(n) in den Riestervertrag einzahlen.

Beispiel

Bruttojahreseinkommen 30.000 Euro. Davon 4% = 1.200 €. Davon Abzug der Förderung in Höhe von 175 Euro ergibt einen Jahresbeitrag in Höhe von 1.025 Euro p.a. bzw. 85,42 € monatlich für die volle Förderung. Zusätzlich ist eine steuerliche Förderung – je nach Höhe des Einkommens – möglich.

Für zulagenfähige Kinder gilt nach wie vor folgende Regelung: maximal mögliche Förderung für Kinder, die ab 2008 geboren wurden: 300 € bzw. 185 Euro Kinder, die vor 2008 geboren wurden.

Riesterrente und Grundsicherung

Riesterrenten werden ab 2018 nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet.

Möchten Sie nähere Detailinformationen?

Senden Sie mir gerne eine E-Mail oder vereinbaren Sie einen Telefontermin unter folgendem Link