Das unterschätzte Risiko Berufsunfähigkeit

Das unterschätzte Risiko Berufsunfähigkeit

Eine Katze hat bekanntlich sieben Leben, aber wie viel Glück hat ein Mensch im Leben? Zu sehr sollte man sich nicht darauf verlassen. Schon gar nicht wenn es um das Thema Berufsunfähigkeit geht. Heutzutage wird jeder 4. im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Tendenz steigend.

Ursachen für Berufsunfähigkeit

Anders als häufig vermutet, ist nicht der Unfall die häufigste Ursache für die Berufsunfähigkeit. Der Unfall liegt nur in ca. 14% aller Fälle als Ursache für die Berufsunfähigkeit vor. Das ist auch der Grund dafür warum sehr viele Büroberufe einer hohen Gefahr ausgesetzt sind.

Die Ursachen sind (Quelle Swiss Life Individualbestand Ende 2014):

  • Nerven, Psyche 32,5%
  • Bewegungsapparat 26,4%
  • Unfall 13,8%
  • Gefäße, Herz und Kreislauf 9,4%
  • Krebs 8,4%
  • innere Krankheiten 4,9%
  • sonstige 4,4%

Warum man sich nicht allein auf den Staat verlassen sollte

Seit dem 01.01.2001 gilt: die bisherige Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente entfällt für nach 1960 Geborene. Dafür wurde die zweistufige Erwerbsminderungsrente eingeführt. Ob man eine Leistung bekommt oder nicht hängt überhaupt nicht mehr damit zusammen, ob man seinen Beruf ausüben kann oder nicht. Es wird lediglich auf den Gesundheitszustand abgestellt und inwieweit man noch in irgendeiner Form dem Arbeitsmarkt mit allgemeinen Tätigkeit zur Verfügung stehen kann.

Nur wer weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann, erhält in etwa ca. 40 % des letzten Bruttoeinkommens ( maximiert auf die Beitragsbemessungsgrenze ) bzw. 53 % seines
Nettoeinkommens als sogenannte volle Erwerbsminderungsrente. Wer noch in der Lage ist,  mindestens 3 aber weniger als 6 Stunden täglich zu arbeiten, erhält ca. 20 %
seines letzten Bruttoeinkommens ( maximiert auf die Beitragsbemessungsgrenze ) bzw. 32 %seines Nettoeinkommens als sogenannte halbe Erwerbsminderungsrente.

Das heißt konkret: der Archtitekt oder die Conrollerin in einem Handelsunternehmen, bekommen keine staatliche Erwerbsminderungsrente, wenn sienoch  in der Lage sind,  6 Stunden täglich Briefumschläge zu frankieren oder sonst noch irgendeine Tätigkeit auszuüben.

Berufsunfähigkeit

 

 

Wie optimaler Versicherungsschutz aussehen kann

Grundsätzlich sollte man anstreben 70 bis 80% des Nettoeinkommens bis zum Alter 67 abzusichern. Auch wenn schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht, ist zu empfehlen, eine Überprüfung der Versicherungsbedingungen und des Preises vorzunehmen und auch zu prüfen, ob der Schutz der Höhe und auch der Dauer nach noch ausreichend ist. Es kommt auch nicht selten vor, dass dann günstigerer Schutz zu einem besseren Preis möglich ist. Vor allem Auszubildende und Studierende können und sollten sich absichern, da sie in der Regel noch keinen gesetzlichen Anspruch haben. Für diese jungen Menschen gibt es Spezialtarife mit vollem Schutz und geringen Starterbeiträgen.

Wichtig dabei ist jedoch: keinen bestehenden Versicherungsschutz aufkündigen bevor man neuen hat!

 

 

Tipp: je früher Sie sich versichern, desto günstiger ist der Schutz und auch die Chance ohne wenn und aber zu erhalten. Mit zunehmendem Alter kann es schwieriger werden, aufgrund von Vorerkrankungen ausreichenden Versicherungsschutz zu bekommen. Inseb

 

interessantes Video  zum Thema

 

Berufsunfähigkeit kann zur Existenzvernichtung führen

Die Höhe des benötigten Schutzes wird häufig vielfach unterschätzt. Die Rechnung hingegen ist einfach! Eine 35-jähriger Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen von 2.500 € und 13 Jahreseghältern und einer Gehaltssteigerung von in etwa 2% jährlich, fehlen in den nächsten Jahren im Falle der Berufsunfähigkeit ca. 1.500.000 €!

 

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Unfallgefahren für Kinder dramatisch unterschätzt

Unfallgefahren für Kinder – häufig dramatisch unterschätzt!

Unfallgefahren für Kinder wird leider immer noch häufig völlig unterschätzt. Viele Eltern vergessen, Ihre Kinder ausreichend gegen Unfallgefahren abzusichern. Das hat manchmal fatale Folgen. Die Entscheidung sein Kind abzusichern wird schlichtweg häufig vergessen oder die Entscheidung immer wieder verschoben, bis manchmal ganz einfach zu spät ist. Da eine gute Absicherung schon ab ca. 15 Euro im Monat mit einem günstigen Tarif und gutem Versicherer zu haben ist, kann diese Versicherungslücke sicher nicht am knappen Elternbudget liegen. Da Kinder, die schwer verunglücken, weil sie sich z. B. mit Putzmitteln vergiften, ertrinken, verbrennen oder verbrühen und dadurch im schlimmsten Fall ein Leben lang keinem Erwerb mehr nachgehen können, ist neben der Invaliditätsfallabsicherung  im Unfall auch eine lebenslange ausreichende Unfallrente wichtig. Tritt einmal der hier beschriebene Fall ein, den sich niemand für sein Kind wünscht, dann ist wenigstens die finanzielle Sorge nicht gegeben.

Unfallgefahren für Kinder werden häufig unterschätzt

GfK-Studie zeigt – Unfallgefahren für Kinder falsch eingeschätzt

Eine Studie der GfK auf Veranlassung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt, dass Eltern die Unfallgefahren für ihre Kinder falsch einschätzen. Insbesondere schwere Unfälle zu Hause werden deutlich unterschätzt. Rund 60% der Unfälle geschehen zu Hause. Dies ist besonders bei jüngeren Kindern der Fall. Kinder ab 6 Jahre unterliegen hingegen zunehmend einer Unfallgefahr im Straßenverkehr.

Welche Unfallgefahren für Kinder werden unterschätzt?

Gefahren in der Küche: hier gibt es sehr viele Unfallgefahren für Kinder wie z.B.  Verbrühungen und Verbrennungen, zum Beispiel durch kochend heißes Wasser oder  siedendes Fett oder glühende Herdplatten. Ebenso bestehen insbesondere für kleine Kinder hohe Risiken durch stark ätzende Putzmittel. Selbst kleine Kinder sind häufig unbeaufsichtigt in der Küche, Kinder ab 6 Jahre laut der in Auftrag gegebenen GFK-Studie sogar zu 81%.  Da wundert die Unfallhäufigkeit kaum.

Unfälle im Schwimmbad und an öffentlichen Badestellen

Eltern schätzen die Schwimmfähigkeiten ihrer Kinder häufig nicht richtig ein. Ein schlimmer Irrglaube ist zum Beispiel, dass Kinder die das Seepferdchen-Abzeichen haben bereits gut genug schwimmen können. Im Urlaub an öffentlichen Badestellen wie Nord- und Ostsee sind die Unfallgefahren für Kinder noch größer.

Worauf ist beim Versicherungsschutz zu achten?

Neben einer ausreichenden Unfallrente (Empfehlung ab mindestens 1.500 € lebenslanger Monatsrente) und einer ausreichenden Summe als Einmalauszahlung für das Notwendige im Invaliditätsfall sollten Eltern  auch auf gute Bedingungen achten. Gut geregelt sollte zum Beispiel sein:

  • Absicherung bei Insektenstichen, Infektionen und Impfschäden
  • Weiterführung der Versicherung, falls die Eltern (bzw. die Versicherungsnehmer) versterben
  • Absicherung  bei Vergiftung durch versehentliche Einnahme von schädlichen Stoffen
  • Ggf. Unfallkrankenhaustagegeld, damit die Übernachtung eines Elternteils im Krankenhaus finanziell mit abgedeckt und das Kind dort nicht allein.
Unfallgefahren für Kinder im Straßenverkehr

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