Tarif KFP, ist der DKV (ERGO) Pflege-Bahr sinnvoll?

Die DKV startet Ihren Pflege-Bahr mit Tarif KFP

Die Frage ist der Pflege-Bahr sinnvoll haben wir vor kurzem hier erörtert. Den Tarif KFP DKV(ERGO GRUPPE) im ersten Kurztest des Hamburger Versicherungsmaklers Assetsecur GmbH  finden Sie nun auch hier.

Kürzlich berichtete ich in meinem Blog über den neuen Pflege-Bahr, der staatlich geförderten Pflegeversicherung  über die Voraussetzungen und lieferte kurz danach ergänzend auch einen ersten Marktvergleich zum Pflege-Bahr.

 

Wie viel Leistung gibt es pro Pflegestufe?

Nun geht auch die große DKV aus dem ERGO Konzern mit einem eigenen Tarif an den Markt. Grundsätzlich ist der Pflege-Bahr sinnvoll, das gilt natürlich auch hier. Was beim Tarif KFP auffällt ist, dass dieser nur die gesetzlichen Mindeststandards zu erfüllen scheint. Konkret heißt das, es gibt folgende – gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen in den einzelnen Pflegestufen:

Pflegestufe 0 (Demenz): 10 Prozent

Pflegestufe 1:                   20 Prozent

Pflegestufe 2:                   30 Prozent

Pflegestufe 3:                  100 Prozent

 

Auffällig ist: während andere Anbieter – siehe auch vergleichender Überblick – deutlich mehr in Stufe 2 (teilweise bis zu 70%) zahlen, bietet die DKV nur schmale 30%.

 

Was kostet der Pflege-Bahr im Tarif KFP (bei Rentenhöhe mtl. 600.- € in Pflegestufe 3)?

Eine 50-jährige Person zahlt monatlich 23,44 € und ein 60-jähriger Versicherter  35,98 €. Damit liegt man preislich über den bisherigen Konkurrenten Barmenia, HUK-Coburg, Signal-Iduna und Deutscher Ring.

Pflegetarif KFP der DKV - eine Kurzanalyse

 

Besonderheiten

Wie andere Anbieter auch bietet die DKV zusätzlich zum Tarif KFP einen Aufbautarif, damit die Leistungen insgesamt noch höher sind. Dann sind aber – ebenfalls wie bei den anderen Anbietern – auch Gesundheitsfragen im Antrag erforderlich. Eine weitere Besonderheit ist beim Tarif KFP, dass nach es nach 15 Jahren einen zusätzlichen Bonus gibt der sich am Eintrittsalter bemisst und dessen Erklärung man in den Tiefen des umfangreichen Bedingungswerkes nachlesen kann.

 

Fazit

Grundsätzlich ist der Pflege-Bahr sinnvoll – und zwar anbieterunabhängiug und sicher wird die DKV dank Einbettung in den ERGO Konzern eine gute Marktdurchdringung erreichen. Die Scharen an gebundenen Versicherungsvertretern werden es schon richten. Ob der Tarif durch den freien Vermittlermarkt – insbesondere Versicherungsmakler – Zuspruch findet, möchte ich bezweifeln. Aber man wird sehen, Zeit zum Nachbessern gibt es ja immer.

Wenn Sie mehrere grundsätzliche Infos zum Thema Pflegeversicherung von staatlicher Seite wünschen, dann können Sie diese recht gut auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit erhalten.

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

Pflege-Bahr Vergleich vom Versicherungsmakler Hamburg

Pflege-Bahr Vergleich

In den letzten Tagen wurde ich vermehrt nach einem Pflege-Bahr Vergleich gefragt.

In einem meiner letzten Blogs hatte ich über die neue gesetzlich geförderte Pflegeversicherung den Pflege-Bahr informiert. Im Wesentlichen kann jeder die Förderung erhalten, wenn er in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist, noch keine Pflegestufe vorliegt und auch noch nicht anderweitig der Pflege-Bahr abgeschlossen wurde.

Bisher gibt es nach aktuellem Stand noch nicht viele Anbieter die diese Versicherung ohne Gesundheitsprüfung anbieten. Eine Software für den Pflege-Bahr Vergleich oder einen Pflege-Bahr Vergleich im Internet bei dem mehre Tarife verschiedener Anbieter miteinander vergleichen werden ist mir auch noch nicht bekannt.

 

Aktuelle Anbieter im Pflege-Bahr Vergleich

Ein erster Vergleich aktueller Tarife zeigt, dass es durchaus Unterschiede im Preis wie auch in der Leistung gibt. Unter anderem bieten folgende Versicherer die geförderte private Pflegeversicherung derzeit an:

  • BARMENIA
  • DEUTSCHER RING
  • HUK-COBURG
  • SIGNAL-IDUNA

Die Tarife vom DEUTSCHEN RING und der SIGNAL IDUNA sind praktisch identisch.

 

Leistungsunterschiede beim Pflege-Bahr

Die auffälligsten Leitungsunterschiede neben Vielem was identisch ist, ist die Leistung in Pflegestufe 2.

Leistung in   jeweiliger Pflegestufe

BARMENIA    Deutsche- Förder-Pflege

 

DEUTSCHER   RING  PflegeBAHR

 

HUK-COBURG        PTS

SIGNAL-IDUNA PflegeBAHR

Pflegestufe 0   (Demenenz)

60 €

60 €

60 €

60 €

Pflegestufe 1

180 €

180 €

180 €

180 €

Pflegestufe 2

360 €

420 €

360 €

420 €

Pflegestufe 3

600 €

600 €

600 €

600 €

 

Die Beiträge

Anbei Prämienbeispiele für eine 50- bbzw. 60-jährige Person bei Abschluss des Vertrags (die staatliche Förderung wurde bereits mit eingerechnet).

Eintrittsalter   bei Versicherungsbeginn

BARMENIA Deutsche- Förder-Pflege

DEUTSCHER RING PflegeBAHR

HUK-COBURG PTS

SIGNAL-IDUNA PflegeBAHR

50

18,70 €

17,91 €

22,22 €

17,91 €

60

32,56 €

32,26 €

34,04 €

32,26 €

 

Zusatztarife

Alle genannten Anbieter haben außerdem einen Zusatztarif als Ergänzung, welche dann zwar nicht ohne aber mit einer relativ abgespeckten Gesundheitsprüfung im Antrag zu haben sind. Sinn macht das insofern, als dass man die 5-jährige Wartezeit des Pflege-Bahr überbrückt und diverse Zusatzleistungen geboten bekommt.

Pflege-Bahr Vergleich

 

Erstes Fazit

Viele Verbraucherschützer raten ja erst einmal abzuwarten (ein häufig gegebener Rat, das muss wohl so sein bei denen). Ob Abwarten sinnvoll ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Schließlich wird die Wartezeit von 5 Jahren erst dann anfangen zu zählen wenn Vertragsbeginn ist und je länger man wartet desto länger dauert es schließlich bis man die Wartezeit durchlaufen hat. Auch wird mit zunehmendem Alter auch der Einstiegsbeitrag höher.

Weitere mehr oder minder umfangreiche Informationen findet man auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Falls Sie Fragen haben bin ich natürlich gerne auch persönlich für Sie da.

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

 

 

 

Sind Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung zwingend?

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung. Die Bundesaufsicht hatte sich in einer Pressemitteilung gemeinsam mit den zuständigen Verbänden der Versicherungswirtschaft und dem Gesamtverband dafür eingesetzt dass die Unisextarife auch in der betrieblichen Altersversorgung zum Einsatz kommen. Grundsätzlich war die Umsetzung von Unisextarifen ja gescheitert bzw. ist verzögert worden.

Nun hat die BaFin (Aufsicht) auch zur betrieblichen Altersversorgung Stellung genommen. Bisher war die Bundesregierung der Meinung dass  die Unisexregelung  nur für die private und nicht für die betriebliche Altersversorgung gilt.

Unisextarife in der betrieblichen Altersversorgung

Es gibt noch keine gesetzliche Regelung

Aufgrund mangelnder gesetzlicher Regelung ist davon auszugehen dass sowohl geschlechtsneutrale wie auch geschlechtsunabhängige Produkte in der betrieblichen Altersversorgung angeboten werden. Dies dürfte dann für die betriebliche Direktversicherung, Pensionskassen und Pensionsfonds gelten. Die Bafin will die geschlechtsunabhängige Regelung jedenfalls nicht monieren.

Grundsätzlich aber merkt die BaFin an, dass Sie die geschlechtsneutrale Kalkulation grundsätzlich begrüßt – auch in der betrieblichen Altersversorgung.

 

Mein Praxistipp

Die BaFin äußert sich nach meiner Interpretation nur zur übergangsweisen Regelung bis es entsprechende Rechtssicherheit durch eine verbindliche rechtliche Regelung oder durch Urteile gibt. Arbeitgeber sollten vorsorglich bei Neuzusagen nur noch Tarife zu Unisexkonditionen anbieten. Ich gehe davon aus dass es nur eine Frage der Zeit ist bis es auch hier eine verbindliche Regelung zugunsten der geschlechtsneutralen Kalkulation gibt, denn warum sollte man in der betrieblichen Altersversorgung anders verfahren als in privaten Altersversorgung. Im Austausch mit anderen Kollegen und ganz egal ob einem Versicherungsmakler Hamburg oder sonst wo teilen auch diese die Auffassung. Lassen wir uns überraschen.

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

Pflege-Bahr – Förderung jetzt richtig nutzen

Pflege-Bahr seit Januar 2013 am Markt

Nun ist der Pflege-Bahr am Markt und wie sollte es anders sein beginnen Verbraucherschützer (ich weiß bis heute nicht was das genau ist und ein geschützter Begriff ist das ja übrigens auch nicht) und Medien beginnen zu nörgeln.

Deshalb an dieser Stelle ein sachlicher Beitrag zum Thema.

Da bisher zu wenig Personen zusätzlich privat für den Pflegefall vorsorgen hat die Bundesregierung durch eine Pflegereform den so genannten Pflege-Bahr ins Leben gerufen. Wie bei der Riester-Rente wird ein privates Vorsorgeprodukt gefördert. Wie dieses Produkt von den Verbrauchern angenommen wird bleibt erst einmal abzuwarten. Bisher war die Nachfrage an privaten Pflegeversicherungen sehr verhalten, obwohl der Bedarf im Grunde immens ist. Den neuen Pflege-Bahr – also die gesetzlich geförderte private Pflegeversicherung schlecht zu reden und zu schreiben  hilft selbstverständlich nicht weiter, dies wichtige Thema „Pflege“ in den Griff zu bekommen. Mehr zum Bedarf grundsätzlich lesen Sie in meinem kürzlich veröffentlichen Blog.

 

Was ist der Pflege-Bahr?

Folgende wesentliche  Besonderheiten gelten für den Pflege-Bahr

  • Förderung mit bis zu 60.- € pro Jahr für alle die pflegepflichtversichert sind
  • Eigener Mindesteigenbeitrag von mindestens 120.- € pro Jahr (inklusive Förderung)
  • Keine Gesundheitsfragen bei Antragstellung
  • Anbieter muss Vertrag annehmen (Kontrahierungszwang)
  • Keine Zuschläge oder Leistungsausschlüsse aufgrund erhöhter Gesundheitsrisiken
  • Mindestabsicherung in Höhe von monatlich 600.- € in Pflegestufe 3
  • Absicherung in allen Pflegestufen und auch bei Demenz

 

Pflege-Bahr – Verbaucherschützer nörgeln

Nachteilig auswirken kann sich der Kontrahierungszwang insofern, dass dieser sehr vorsichtig kalkuliert werden muss. Konkret kann das bedeuten: weniger Leistung als in den normalen Tarifen mit Gesundheitsprüfung. Auch monieren Verbraucherschützer dass Wartezeiten von 5 Jahren vereinbart werden.

 

Fazit

Trotz der oben aufgezeigten Aspekte beim Pflege-Bahr ist zu begrüßen, dass sich jetzt auch Personen die bereits gesundheitlich so angeschlagen sind, dass sie vorher keine Absicherung bekamen, jetzt die Chance auf Versicherung haben. Der Markt reagiert aber bisher eher verhalten. Es sind bis dato mit der Barmenia und HUK-Coburg sowie SIGNAL-IDUNA und Deutscher Ring  nur wenige Anbieter am Markt. Ein Hamburger Versicherungsmakler wie wir hat da bei einem Tarifvergleich noch überschaubaren Aufwand;-) Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der Anbieter und somit auch die Produktpalette auf Sicht erweitern werden.

Pflege-Bahr richtig nutzen

 

Pflege-Bahr günstig absichern

Der Pflege-Bahr Beitrag ist durchaus interessant. Eine 40-jährige Person bekommt z.B. beim Deutschen Ring oder der Signal-Iduna für 10.- € Eigenbeitrag im Monat 600.- € in Pflegestufe 3 abgesichert. Die Wartezeit kann durch einen interessanten Zusatztarif kompensiert werden. Ein 50-Jähriger Einsteiger zahlt ca. 18.- € Eigenbeitrag und selbst wer mit Alter 60 einsteigt ist mit ca. 30.- € Monatsbeitrag noch gut unterwegs.

 

Pflege-Bahr – machen Sie es richtig

Grundsätzlich ist meine Empfehlung als Versicherungsmakler sich dem Pflegerisiko zu stellen und sich auch adäquat abzusichern, denn es geht um Vermögenssicherung.

Erwin Pelzig zum Thema

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Die Riester Renten Zulage

Riester Renten Zulage, wie geht das?

Die Riester Renten Zulage! Nachdem ich im vorherigen Blog erklärt habe, was eine Rieste-Rente ist, wann diese die Zulassung (Zertifizierung) vom Staat erhält und wer gefördert wird, soll es nun um die Förderung an sich gehen.

 

Wie viel Riester Renten Zulage gibt es denn?

Die Förderung teilt sich in 2 Komponenten auf: der Altersversorgungszulage und dem steuerlichen Sonderausgabenabzug. Die genaue Höhe der Riester Renten Zulage hängt ab von der Höhe des Eigenbeitrags. Die Grundzulage für den Sparer selbst beträgt seit dem Jahre 2008 maximal 154.- pro Jahr. Die zusätzliche  Kinderzulage pro Kind mit Kindergeldanspruch beträgt maximal 300.- € (185.- € für vor 2008 geborene Kinder)pro Jahr. Für unter 24-Jährige gibt es einen einmaligen „Berufseinsteigerbonus“ in Höhe von 200.- € für das Jahr des Vertragsabschlusses.

Für den Erhalt der vollen Zulage gilt als Bemessungsgröße  4% des sozialversicherungspflichtigen Vorjahresverdienstes abzüglich der Zulagen auf den Vertrag. Der Mindesteigenbeitrag (Sockelbeitrag) beträgt 60.- € pro Jahr.

Zusätzlich  zur Zulage kann sich ein steuerlicher Vorteil über den Abzug als Sonderausgabenabzug ergeben. Dabei sind maximal 2.100.- € Jahresbeitrag pro Kalenderjahr in Ansatz zu bringen.

 

Wie bekommt man die Riester Renten Zulage?

Üblicherweise werden die Zulagen über einen Dauerzulagenantrag  bei Beginn des Abschlusses der Riester-Rente dem Rentenanbieter dauerhaft mit beantragt.  Dieser beantragt dann die Zulagen einmal jährlich bei der zentralen staatlichen Zulagenstelle (ZfA).Für die Förderung relevante Änderungen, z. B. neu geborenes Kind,  werden dem Anbieter vom Kunden mitgeteilt.

Riester Renten Zulage

 

Für wen lohnt sich die Riester-Rente?

In den Medien wird die Riester-Rente häufig als nicht rentabel dargestellt. Gemessen an ca. 15 Mio. Riester-Renten im Jahr 2011 (Quelle Wikipedia) muss unterstellt werden, dass sich ein Großteil der Riester-Sparer etwas dabei gedacht hat und das Produkt nicht so schlecht ist wie es häufig gemacht wird. Grundsätzlich hinken Vergleiche zu anderen Vorsorgeformen häufig, da  sie nicht vergleichbar sind. Dass die Kosten für Verwaltung verglichen mit anderen Vorsorgeprodukten im Durchschnitt deutlich höher sind ist im Wesentlichen der Tatsache geschuldet, dass es sich um ein kleines Bürokratiemonster handelt, das aufgrund der Zulagenregelung jedes Jahr neu angefasst werden muss. Gemessen an der Förderquote, also dem Teil den der Staat über Steuern und Zulagen dazugibt ist die Riester-Rente dennoch in vielen Fällen sehr attraktiv. Gutverdiener erreichen regelmäßig Förderquoten von mehr als 35%, kinderreiche Sparer von 90% und mehr in der Elternzeit.

Berechnen Sie hier Ihre persönliche Zulagenhöhe

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

 

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Die Riester-Rente wurde im Jahre 2002 in Deutschland durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) eingeführt und nach dem ehemaligem Minister Walter Riester benannt. Anlass war die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus. Die Riester-Rente   wurde zum Ausgleich als neues Instrument der staatlich geförderten privaten und betrieblichen Altersversorgung geschaffen. Die steuerlichen Regelungen sind in den §§ 10a und 79ff Einkommensteuergesetz (EStG) zu finden. Grundsätzlich ist die Riester-Rente als Rentenversicherung, Bank-oder Fondssparplan sowie als Bausparvertrag möglich. Wir beschränken uns im Folgenden auf die Betrachtung der privaten Riester-

 

Wie funktioniert die Riester-Rente?

 

Voraussetzung Zertifizierung

Damit die Riesterrente als Produkt als förderfähig gilt, muss der Anbieter eine Art  „Zulassung“ vom Staat bekommen. Diese  nennt man „Zertifizierung“. Dafür sind bestimmte Kriterien durch den Anbieter zu erfüllen. Die wichtigsten Eckpunkte sind dabei:

  • Leistungen dürfen grundsätzlich frühestens ab Alter 62 erfolgen (bei Abschluss vor 2012 ab 60)
  • Zum Auszahlungsbeginn muss mindestens die Summe aus eingezahlten Beiträgen und Zulagen vorhanden sein
  • Die Abschlusskosten müssen mindestens auf 5 Jahre verteilt sein
  • Die spätere Leistung  muss als Rente und garantiert lebenslang erfolgen
  • Maximal 30% des Guthabens bei Leistungsbeginn darf kapitalisiert werden

 

Wer bekommt die Förderung?

Zum unmittelbar förderfähigen Personenkreis zählen im Wesentlichen:

  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • Beamte
  • Kindererziehende (bei beantragter Elternzeit)

Außerdem gehören weitere Personenkreise wie z.B. Bezieher von Arbeitslosen-und Krankengeld, ALG-II-Bezieher, Wehr- und Zivildienstleistende, Amtsträger sowie vollständig erwerbsgeminderte oder dienstunfähige Personen zum Kreis der Förderfähigen.

Wer nicht unmittelbar förderfähig ist wird dies „mittelbar“ wenn er mit einer unmittelbar förderfähigen Person (s.o.) verheiratet ist.

 

Wie wird gefördert und wie viel Förderung gibt es?

Die Förderung teilt sich in 2 Komponenten auf: der Altersversorgungszulage und dem steuerlichen Sonderausgabenabzug. Die genaue Höhe der Zulage hängt ab von der Höhe des Eigenbeitrags. Mehr zu den Themen Höhe der Förderung und wie man Sie bekommt erfahren Sie in einem weiteren Blog der hier in Kürze erscheint. Einen Riester-Renten Rechner finden Sie hier. Viel Spaß beim weiteren Erkenntnisgewinn.

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Versicherungsmakler Hamburg AssetSecur zum Thema: private Krankenversicherung zu teuer

Private Krankenversicherung zu teuer geworden – was nun?

Immer häufiger kommt es vor, dass Versicherungsnehmern die private Krankenversicherung zu teuer geworden ist und sie sich diese nicht mehr leisten können. Die Ursachen für die Beitragssprünge und manchmal sogar Beitragsexplosionen können vielschichtig sein. Häufig hat man sich schon im Beginn bei Abschluss für den falschen Anbieter oder falschen Tarif entschieden und ist vielleicht sogar falsch beraten worden. Häufig ist die Ursache dass man durch die Wahl eines Einsteigertarifs – ich nenne es Billigtarif – eine günstigere Absicherung wollte als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das geht meistens schief und das dicke Ende kommt dann später in Form von Beitragsexplosionen. Mein Tipp: bevor Sie sich privat versichern – überlegen Sie ob Sie tatsächlich dauerhaft in der Lage sind sich das zu leisten – wie ist Ihr weiterer Lebensplan (Familienplanung, Sicherheit des Arbeitsplatzes, dauerhafte Stabilität Ihrer selbständigen Tätigkeit etc.). Weitere wichtige Tipps zur Auswahl von Tarif und Versicherer erfahren Sie in einem meiner späteren Blogs.

Heute geht es ums Thema was ist zu tun wenn die bestehende private Krankenversicherung zu teuer geworden ist. Sie müssen dafür nicht zwangsläufig den Versicherer wechseln und ggf. Nachteile in Kauf nehmen!

 

private Krankenversicherung zu teuer

Hier geht es um Wege zur Beitragssenkung:

  • ohne dass Sie Ihren Versicherer wechseln müssen
  • ohne schmerzhaften Verlust Ihrer Altersrückstellungen
  • bei denen das bisherige Leistungsniveau in etwa aufrecht erhalten bleibt
  • mit Kostereduzierung von durchschnittlich 40%

 

Fast jeder hat eine Chance auf deutliche Kostensenkung durch § 204 VVG

Egal wie alt Sie sind – ob 30 oder 72 Jahre alt und wie lange Sie schon privat versichert sind. Immer wieder gibt es Chancen zur Beitragsoptimierung, von denen Sie bisher wahrscheinlich nichts wussten. Wenn Ihnen die private Krankenversicherung zu teuer geworden ist, dann gehen Sie erst einmal davon aus, dass dies Ihren Versicherer nicht sonderlich interessiert so lange er noch Ihre hohen Beiträge erhält. Häufig wird sogar geblockt wenn auf das gesetzliche Recht (§ 204 auf VVG) zum Wechsel aufmerksam gemacht wird. Der „Zauberparagraph“ heißt also 204 und steht im Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Wichtig ist nun dass auch jemand Ihre Interessen durchsetzt und sich auf dieses Thema spezialisiert hat.

Erfahren Sie hier mehr über Lösungsmöglichkeiten zur Beitragsoptimierung wenn Ihnen Ihre private Krankenversicherung zu teuer geworden ist

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Hamburger Versicherungsmakler AssetSecur zum Thema betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer

Betriebliche Altersvorsorge mit Entgeltumwandlung für Arbeitnehmer

 

betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung, hat man Ihnen als Arbeitnehmer schon einmal so etwas angeboten? Vielleicht gibt Ihnen Ihr Arbeitgeber sogar etwas dazu?  Dann beschäftigen  Sie sich vielleicht folgende Fragen: kann ich so einer Altersvorsorge überhaupt vertrauen? Ist der vom Arbeitgeber ausgewählte Anbieter bzw. Berater wirklich auf „meiner“ Seite? Wo ist der Haken? Was ist wenn ich meine Beiträge nicht mehr zahlen kann oder den Arbeitgeber wechsle? Was ist bei Arbeitslosigkeit? Ist es nicht viel einfacher und auch sicherer, wenn ich privat über meine Bank oder den mir schon bekannten Versicherungsexperten vorsorge? Ist vielleicht ein Bausparvertrag, eine Eigentumswohnung oder die geförderte Riesterrente eine bessere Alternative für mich?

betrieblcihe Altersvororge

Die gesetzliche Rente allein reicht nicht

Spätestens seit 2012 und der Diskussion über die von der Regierung erwogene „gesetzliche Zuschussrente“ ist vielen bewusst geworden sein, dass die gesetzliche Rente maximal eine Grundversorgung sein kann. Prognosen zeigen, dass ein Durchschnittsverdiener mit heute 2500.- € Bruttoeinkommen, der ca. 45 Jahre in die gesetzliche Rente einzahlt und in 30 Jahren in Rente geht, am Ende des Tages von einer Nettorente leben muss, die in etwa einer Kaufkraft von heute 800.- € netto entspricht. HIer geht es um das Thema Altersarmut. Denn 800.- €, das reicht schon heute in Hamburg oder München nicht einmal mehr für die Miete einer Dreizimmerwohnung aus. Es bedeutet, dass gewaltige persönliche Anstrengungen unternommen werden müssten, um Altersarmut in der Zukunft zu vermeiden. Das heißt  auch, dass z.B. 150.- € regelmäßig in irgendeine Versorgung eingezahlt allein  nicht ausreichen werden um im Alter auch nur annähernd den heutigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten können. Da Sie als Arbeitnehmer aber nur über ein begrenztes Budget verfügen, ist genau zu überlegen wie und wo Sie Ihr Geld  investieren sollten. Die betriebliche Altersvorsorge ist  ein lukrativer Weg  und sinnvoll wenn Sie gefördert vorsorgen wollen, ein hohes Sicherheitsbedürfnis an Wertstabilität haben und sicher sein wollen, dass die Zusatzrente auch garantiert bis zum Lebensende gezahlt wird. Häufig ist der Nettoaufwand bedingt durch Steuer- und Sozialabgabenvorteile deutlich weniger als der Sparbeitrag der dann tatsächlich in die betriebliche Altersvorsorge fließt. Wer viel Steuern zahlt kann durch die betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung auch viel sparen.

Hier ein interessanter Link für einen Vorteilsrechner auf einer Webseite initiiert durch die deutsche (gesetzliche) Rentenversicherung

Mehr zu diesem und anderen Vorteilen aber auch zu den Risiken und Nebenwirkungen erfahren Sie in meinem nächsten Blog Mit dem Thema „Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge“.

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Hamburger Versicherungsmakler: lohnt sich die betriebliche Altersversorgung für Arbeitgeber?

betriebliche Altersversorgung

Ist eine betriebliche Altersversorgung  aus Arbeitgebersicht wirklich sinnvoll?

Wenn Sie Arbeitgeber sind, dann hatten Sie wahrscheinlich schon öfters mit der betrieblichen Altersversorgung  (bAV) zu tun. Sie haben sich dann vielleicht folgende Fragen gestellt: bAV, wofür soll das eigentlich gut sein? Das habe ich meinen Mitarbeitern doch schon vor Jahren angeboten. Aber es gab kaum Interesse, obwohl ausdrücklich allen die Gelegenheit gegeben wurde sich in einer Veranstaltung und sogar in Einzelberatungen zu informieren. Die betriebliche Altersversorgung, macht das dem Unternehmen nicht nur Arbeit und bringt unterm Strich nur wenig? Ist es nicht so, dass letzten Endes weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer wirklich Vorteile davon haben? Am Schluss sind doch eher der Berater und seine Produktgeber –  in der Regel eine Versicherungsgesellschaft – die Nutznießer.  Ich halte mal schön die Füße still und wenn jemand der Mitarbeiter eine bAV möchte, dann kann er ja zu mir kommen.

Argumente für die betriebliche Altersversorgung

Grundsätzlich gilt: unabhängig davon  ob Sie nun Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sind, macht es immer Sinn sich mit Dingen kritisch auseinanderzusetzen  und kritisch zu durchleuchten worin der Nutzen bestehen könnte oder auch nicht. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht bietet die bAV für den Arbeitgeber viele Chancen das Betriebsergebnis nachhaltig zu optimieren. Wenn sich z.B. nur 10 Arbeitnehmer entschließen 200.- € monatlich in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen, dann reduzieren sich die Lohnnebenkosten allein über die nächsten 10 Jahre um bis zu ca. 50.000.- €. Geben Sie einen Teil Ihrer Einsparung an die Mitarbeiterweiter, so können Sie diese zusätzlich motivieren. Das ist ein Grund dafür, dass die bAV in den letzten Jahren wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ein weiterer Grund ist der so genannte „war for talents“ dem Suchen nach geeigneten Arbeitskräften. Man könnte z.B. einmal in eine Stellenanzeige sinngemäß hineinschreiben „wir bieten Ihnen neben einer attraktiven Vergütung bis zu 500.- € monatliche lebenslange Betriebsrente“? Der Aufwand den Sie als Arbeitgeber hierfür – also für die betriebliche Altersversorgung -betreiben kann sogar steuer- und sozialversicherungsfrei sein und Sie können die Versorgungsverpflichtungen auf einen externen Versorgungsträger vollständig auslagern.

Mehr zum Thema aus Sicht eines renommierten Anbieters

Die richtigen Informationen sind wichtig

Recherchieren Sie oder lassen Sie sich beraten  wie eine einfache Umsetzung funktioniert und wie Sie tückische Klippen von Anfang an oder zukünftig  sicher umschiffen und den Juristen die sich zunehmend auf das lukrative Betätigungsfeld einschießen möglichst wenig Angriffsfläche geben. Die Gefahren, soviel sei an dieser Stelle verraten lauern nicht unbedingt allein da, wo man betriebliche Altersversorgung unterlässt sondern da wo sie schon lange eingerichtet wurde aber nicht richtig gepflegt wird. Wenn Sie sich ein neues Auto oder eine Maschine kaufen werden Ihnen bei mangelnder Wartung auch Teile oder alles um die Ohren fliegen. Wussten Sie z.B. welche Gefahren für Sie als Arbeitgeber bestehen wenn Arbeitnehmer eine bereits vorhandene Altersversorgung „mitbringen“ oder wenn eine Versorgung – auch wenn Sie der Arbeitnehmer selbst zahlt

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden gewissenhaft recherchiert. Bitte bedenken Sie, dass dieser Blog den aktuellen Stand der Dinge zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Blogs darstellt. Für die Richtigkeit und Aktualität kann keine Gewähr übernommen werden. Diese Information ersetzt keine Beratung.

 

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