Pflichtversicherung für Selbständige

Pflichtversicherung für Selbständige

Pflichtversicherung für Selbständige

Die Bundesregierung plant eine Pflichtversicherung für Selbständige! Selbständige Lehrer, Hebammen und Küstenfischer müssen das schon immer. Ärzte, Anwälte und Notare mussten meist auch schon immer in ihre Versorgungswerke einzahlen. In die Handwerksrolle eingetragene Handwerker werden auch vorsorgetechnisch „zwangsverhaftet“ Ab Mitte 2013 soll nun auch eine verpflichtende Altersvorsorge für Selbständige eingeführt werden. Der Gesetzentwurf für die Pflichtversicherung  wird im Mai verabschiedet. Es besteht demnach die Wahlmöglichkeit zwischen „Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung“ oder ausreichende private Absicherung. Was wäre aber, wenn beschlossen wird, dass doch keine Wahlmöglichkeit zwischen privater Vorsorge und Gesetzlicher Rentenversicherung eingeräumt wird? Dann haben diejenigen gute Karten, die schon vorher eine private Vorsorge hatten.

Hintergrund dieser neuen Verpflichtung ist, Altersarmut zu vermeiden. Insbesondere selbständig Tätige neigen dazu nicht genug für die Altersversorgung zu tun. Es gibt bereits ein Eckpunktepapier auf dem die wichtigsten Inhalte der geplanten Pflichtversicherung für Selbständige nachgelesen werden können. Unter folgendem Link können Sie dies einsehen:

https://assetsecur.de/filecenter_e8f94bc221/eckpunkte_avp.pdf

Eine kurze Zusammenfassung des Eckpunktepapiers finden Sie hier beschrieben:

– Schaffung einer gesetzlichen Verpflicht für Selbständige vorzusorgen

– Schließung der bestehenden Alterssicherungslücke und gleichzeitig Anpassung der Rechtslage in Deutschland an europäische Entwicklungen

– alle selbständig Tätigen sollen verpflichtet werden für Altersversorgung und Erwerbsunfähigkeit vorzusorgen

– bereits pflichtversicherte Selbständige sollen von dieser speziellen Versorgungspflicht nicht betroffen sein (z.B. pflichtverkammerte Freiberufler wie Anwälte und Ärzte)

– Übergangsregelungen für „Neustarter“ und über 50-Jährige sollen gelten

– spezielle Anforderungen an die Pflichtversicherung

– Die Überwachung soll die DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG (DRV BUND) übernehmen

 

Letztendlich ist die Frage, wie genau sich das genaue Gesetz konkretisieren wird. Ich empfehle allen Selbständigen schon heute sich genau mit dem Thema zu befassen damit zum richtigen Zeitpunkt die optimale persönliche Entscheidung gefällt werden kann. Die Maßnahme der Bundesregierung zielt sich in die richtige Richtung. Optimal wird die Verpflichtung aus meiner Sicht aber nur dann sein wenn neben der Pflicht zur Versorgung auch eine gewisse Freiheit für die Wahl der Vorsorgeform gegeben sein wird.

Fragen zum aktuellen Stand der Dinge beantwortet Ihnen gerne das AssetSecur Team. Bleiben Sie auf dem Laufenden.

UNISEX-Tarife! Mehr oder weniger Rentenversicherung

UNISEX-Tarife in der privaten Rentenversicherung

Bei diesem Thema geht es nicht mehr oder weniger um Rente sondern um mehr Rente für Frauen bzw. weniger für Männer.

Das Geschlecht spielt in der Rentenversicherung eine wichtige Rolle. Frauen haben in Deutschland eine um rund fünf Jahre längere Lebenserwartung als Männer. Die Folge: Frauen erhalten ihre Rente länger. Sie bekommen für das gleiche angesparte Kapital daher eine geringere monatliche Rente als Männer. Bei einem Unisex-Tarif erhalten Männer und Frauen bei gleichem Beitrag die gleiche Rente. Am 1. März 2011 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass ab dem 21. Dezember 2012 alle neuen Versicherungsverträge als Unisex-Tarife kalkuliert werden müssen.

Das heißt für die Männer:

Spätestens ab Start im Dezember werden die Renten bei gleichem Beitrag deutlich niedriger ausfallen. Es empfiehlt sich also zeitnahes Handeln, denn wenn die neuen Tarife erst einmal flächendeckend am Markt sind, dann gibt es kein Zurück mehr!

 

Das heißt aber auch im Umkehrschluss für die Frauen:

Warum jetzt noch die alten für Frauen schlechteren geschlechtsspezifischen Tarife bei Rentenvorsorge wählen?

Wir bieten bereits ausgewählte UNISEX-Tarife als sinnvolle Variante insbesondere für Frauen in der Altersvorsorge an!  Neben der geschlechtsneutralen Kalkulation sind weitere wertvolle Leistungsvorteile enthalten wie:

Erhöhte Altersente bei Pflegebedürftigkeit zum Rentenbeginn und im Rentenbezug

Kapitaloption für maximale Flexibilität bei der privaten Rentenversicherung

Serienmäßige Absicherung der Hinterbliebenen

Beitragsbefreiung bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit in der Ansparzeit

Keine Gesundheitsprüfung

 

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Oder fordern Sie hier mehr Informationsmaterial mit dem Stichwort „UNISEX VWB“ an:

https://assetsecur.de/kontakt

Übrigens: was für die private Rentenversicherung und UNISEX-Tarife gilt, zählt auch in der betrieblichen Altersversorgung. Das heißt, Arbeitgeber sollten bei Neueinrichtung von Rahmenverträgen schon jetzt das Thema UNISEX-Tarife berücksichtigen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heißt das, man sollte sorgsam und kritisch das Angebot und den Tarif des Arbeitgeberangebotes prüfen, bevor man sich zum Abschluss entschließt.